1. Room Service
2. Two Timer
3. Ladies In Waiting
4. Getaway
5. Rock Bottom
6. C'mon And Love Me
7. Anything For My Baby
8. She
9. Love Her All I Can
10. Rock And Roll All Nite
Im direkten Vergleich mit den beiden anderen Frühwerken der Band (KISS, HOTTER THAN HELL) schneidet DRESSED TO KILL (DTK) für mein Empfinden deutlich schlechter ab. Was stimmt: Tatsächlich klingen Stanley & Co. hierauf recht unbekümmert & scheinen gut gelaunt & frisch drauflos zu spielen. So wirklich nachhaltig-essenzielles Songmaterial hat die Scheibe aber verhältnismäßig wenig anzubieten. Bis auf den Überflieger "Rock & Roll All Nite" bleibt am Ende nicht wirklich viel übrig. Ich persönlich (ja, ich bin bekennender Kiss-Fan) finde noch "C'omon & Love Me" sowie "She" interessant, ansonsten ist meines Erachtens nichts Aufregendes dabei. So ein bisschen markiert DTK für mich (im Nachhinein) die Ruhe vor dem großen Sturm. Wir wissen ja, dass als nächstes ALIVE! folgen sollte und dann noch viele, viele andere Glanzstücke, wie z.B. DESTROYER & Co... Fazit: DTK habe ich mir recht spät zugelegt und das in erster Linie eigentlich auch nur, um meine CD-Sammlung zu komplettieren (auf Vinyl besitze ich die Scheibe ausnahmsweise nicht). Ich höre zwar gelegentlich immer wieder rein, in der Hoffnung, dass mich die große Erleuchtung heimsucht (Lieblingsbands gibt man ja gerne öfter eine Chance), aber bislang ist diese leider ausgeblieben. Ein schlechtes Album ist DTK deswegen natürlich nicht, aber es gibt bestimmt an die 15 Kiss-Studioveröffentlichungen, die ich persönlich für essenzieller halte. Der Sound ist übrigens in Ordnung, aber auch nicht unbedingt berauschend (typisch für die früheren Alben der New Yorker).(AMAZON)

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