1. Hellraiser
2. Too Tired To Sleep
3. Hangman
4. Angel Of My Dream
5. Fight On
6. So Long
7. Spirit Of The Night
8. Midnite Fantasy
9. No Risk No Gain
10. Turnin' Inside Out
11. Take My Love
12. Justice
13. Love Will Survive
14. Rocks Off!
Nach dem nicht ganz so starken „Rock The Block" und dem Ausstieg von Ur-Gitarrist Fernando von Arb zeigt sich die Schweizer Rockinstitution keineswegs geschwächt. Stattdessen gibt es mit „Hellraiser" ordentlich was auf die Glocke. Ein wenig melodischer sind die 15 Tracks zwar ausgefallen, aber auch mit dezenterem AC/DC-Faktor liefern KROKUS Hardrock vom Feinsten, der einmal mehr mit knackigen Ohrwürmern (´Midnite Fantasy´, ´Take My Luv´) und tollen Balladen (´Angel Of My Dreams´, ´So Long´) begeistert. Sänger Mark Storace zeigt dank der überwiegend im Midtempo gehaltenen Songs, dass er wesentlich vielfältiger klingen kann, als wenn er permanent AC/DC-like kreischt, und auch die Gitarren gewinnen durch das gedrosselte Tempo mehr Spielraum. Aber „Hellraiser" ist keineswegs lahm, wie der flotte Titeltrack, das eingängige ´Too Wired To Sleep´ und der Dampfhammer ´Spirit Of The Night´ beweisen. Zwei Songs weniger hätten es aber auch getan. (ROCK HARD 7,5 / 10)


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