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Krux - Krux




Release Info: 2002 - Mascot - Full Length
Band Info: Schweden - 2002 - Doom Metal
Bewertung: 6,5


Songs

1. Black Room
2. Krux
3. Nimis
4. Sibiria
5. Omfalos
6. Enigma Ezb
7. Popcatepetl
8. Evel Rifaz
9. Lunochod I - VII

Das nächste Candlemass-Album lässt weiterhin auf sich warten. Zur Überbrückung dürften alle Leif-Edling-Fans aber mit dem Debüt seines Nebenprojekts KRUX gut bedient sein, bei dem noch Ex-Malmsteen-Sänger Mats Levén, der schon bei Abstrakt Algebra mit Leif zusammenarbeitete, sowie die Entombed-Rhythmusfraktion Peter Stjärnvind und Jörgen Sandström mit an Bord sind. Letzterer nicht als Basser, sondern wie in seligen Grave-Zeiten als Gitarrist. Zwar gibt es hier nicht den völlig unverfälschten Epic-Doom der Schwedengötter zu hören, was vor allem an der bei KRUX raueren und aggressiveren Gitarrenarbeit liegt. Mächtig doomig und heavy klingen aber auch die vom Candlemass-Mastermind allesamt im Alleingang komponierten KRUX-Nummern. Das Eröffnungsquartett ´Black Room´, ´Krux´, ´Nimis´ und ´Sibiria´ (klingt genauso kalt wie sein Titel) ist Doom reinsten Wassers, lebt aber eher von mächtig drückender Monotonie als von episch breiten Melodien. Wesentlich epischer und vor allem eingängiger klingt dagegen ´Omfalos´, ein kapitaler Ohrwurm, den ich mittlerweile genauso dringend mindestens einmal täglich brauche wie den allmorgendlichen Kaffee-Marathon. Zwei weitere Songs schlagen ebenfalls in die Doom-Kerbe, bevor es etwas seltsam wird: Zum einen mit dem ausschließlich aus Bass-Effekten bestehenden ´Evel Rifaz´. Zum anderen mit dem mehrteiligen, wirr strukturierten und letztendlich nur schwer am Stück genießbaren Zwölfminüter ´Lunochod´. Doom-Fans müssen hier auf Grund der ersten sieben Songs natürlich trotzdem zuschlagen. (ROCK HARD 7,5 / 10)



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