1. Floating The Darkness
2. Illwill
3. The Hating
4. U.N.S.A.N.E.
5. House Of The Setting Sun
6. Behind The Green Door
7. Parasites
8. Out Of Control
9. Taste Of Hell
10. Midnight Madness
Die Melancholie musste der Wut weichen. Statt Träumereien gibt´s jetzt die nackte Realität. Der Gitarrensound ist verzerrter und aggressiver. Kurz gesagt: Bei LAKE OF TEARS hat sich einiges verändert, an das sich der geneigte Fan erst mal gewöhnen muss. Böse sind sie geworden, die vier Burschen aus Borås. Statt in Märchenwelten zu flüchten, kanalisieren sie ihre Selbstzweifel in riffbetonte Hardrock-Songs, die viel Black-Sabbath-Spirit atmen. Nur gelegentlich tauchen sie noch auf, die relaxten, atmosphärischen Nummern wie ´House Of The Setting Sun´, bei denen man sich am liebsten mit einer Tüte zwischen den Zähnen auf eine Wiese setzen und besagten Sonnenaufgang beobachten möchte. Geblieben sind Daniel Brennares charismatische Vocals und die typische Arbeitsweise der Schweden, die Songs simpel und schnörkellos zu halten. Dabei springt viel Gutes raus, wie etwa die mit mächtigen Refrains ausgestatteten ´U.N.S.A.N.E.´ und ´Behind The Green Door´ oder das abgrundtief böse ´Midnight Madness´. Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll: Emotional haben mich Scheiben wie „Black Brick Road" oder „A Crimson Cosmos" sehr viel tiefer berührt. (ROCK HARD 7 / 10)


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