
1. End Of Living
2. The Seventh Seal
3. I Am
4. The Boon He Give
5. Moonlit Night
6. Child Of Time
7. Harga
8. So Strange
9. As Far As I Can Go
10. Shadow Empire
2. The Seventh Seal
3. I Am
4. The Boon He Give
5. Moonlit Night
6. Child Of Time
7. Harga
8. So Strange
9. As Far As I Can Go
10. Shadow Empire
Um es gleich vorweg klarzustellen: Das hier ist das neue Album von MORGANA LEFAY. Nach elend langem Rechtsstreit ist es den Bollnäs-Chaoten endlich gelungen, aus ihrem alten Plattenvertrag herauszukommen, aber als "Abschiedsgeschenk" bekamen die schwedischen Power-Metaller noch ein paar Auflagen: So mußten sie ihren Bandnamen ändern und dürfen auf ihrer neuen CD noch nicht einmal damit werben, daß es sich hier um die einstigen MORGANA LEFAY handelt. Ich weiß nicht, welche Befriedigung das alte Label der Band darin sucht, einer Combo permanent Steine in den Weg zu legen, die abwanderungswillig ist und sich lieber auflösen würde, als weiter mit der alten Company zusammenzuarbeiten. Hoffen wir also, daß die Herren Geschäftsleute jetzt glücklich und zufrieden sind, wenn sie sehen, wie LEFAY bzw. MORGANA LEFAY quasi nochmal von vorne anfangen müssen. Doch nicht nur in Sachen Plattenfirma hat es einen Wechsel gegeben. Insgesamt drei Bandmitglieder haben die Truppe verlassen und mußten ersetzt werden. Die beiden Hauptsongwriter Charles Rytkönen (v.) und Tony Eriksson (g.) sind aber noch dabei, und somit hat sich am Sound der Band fast nichts verändert - zum Glück! Nach wie vor zelebrieren (MORGANA) LEFAY ihren ziemlich eigenständigen, kraftstrotzenden Power Metal, der sämtliche Schattierungen des Genres in sich birgt. Midtempo-Nackenzwirbler ('End Of Living'), Balladen ('Moonlit Night'), Sabbath-mäßige SlowMo-Stampfer ('Hårga'), sanfte Ohrwürmer ('The Boon He Gives') oder Thrasher ('Child Of Time') - LEFAY haben alles im Programm, geben zu jedem Zeitpunkt eine überaus gute Figur ab und brillieren ganz nebenbei noch mit sehr phantasievoller Gitarrenarbeit und ausgereiften Gesangslinien. Überhaupt ist Fronter Charles Rytkönen mit seinem ungewöhnlichen Organ nach wie vor das Aushängeschild und Erkennungsmerkmal der Schweden.Erfreulicherweise verzichten LEFAY auch weiterhin auf übertriebenen Einsatz von Klischees, nach denen die Metal-Community so sehnsüchtig zu verlangen scheint. Vielleicht verhindert das erneut den Durchbruch der Bollnäs-Barden, aber ihre Fangemeinde wird sie dafür lieben! (ROCK HARD 9 / 10)

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