Release Info: 2018 - Steamhammer - Full Length
Band Info: England - 1972 - Hard Rock
Bewertung: 8,5
Bewertung: 8,5
1. Peaches And Cream
2. Show Me Your Hands
3. Storm Baby
4. Welcome To The Cosmic Cabaret
5. Lost On The Road To Eternity
6. Without Love
7. Tell Me What You've Got To Say
8. Ya Wanna Be Someone
9. Forbidden Masquerade
10. Glory To Ashes
11. King Of The World
Ein wenig erinnert der unprätentiös-straighte „Lost On The Road To Eternity“-Opener ´Peaches And Cream´ an die „Goodnight L.A.“-Eröffnung ´Rockin´ Chair´, aber im Gegensatz zum (großartigen!) „amerikanischsten“ MAGNUM-Album (von 1990) präsentiert der 20. (!) Studio-Dreher der Briten schon ab dem wundervollen ´Show Me Your Hands´ an zweiter Stelle nahezu ausschließlich „klassische“ Tony-Clarkin-Kompositionen, gewohnt bombastisch und voller Pomp umgesetzt, dabei aber niemals ins Banale und Kitschige abdriftend - was MAGNUM nach wie vor kaum jemand nachmacht und diesmal noch erwähnenswerter als sonst erscheint, weil mit Drummer Harry James und vor allem Keyboarder Mark Stanway zwei wichtige abhanden gekommene Band-Säulen ersetzt werden mussten (Neu-Tastendrücker Rick Benton steuert sogar diverse gelungene eher ungewohnte Sounds bei, die immer wieder an Harold Faltermeyer erinnern). Ich bin ja generell kein Fan von allzu langen Alben, von den elf Songs hier mutet aber tatsächlich keiner überflüssig an, ein paar können sogar klipp und klar mit den großen Highlights im Katalog mithalten, das konzentrierte ´Storm Baby´, der brillante, extrem eingängige, mit liebevoll arrangierten Tobias-Sammet-Gast-Vocals aufgepeppte Titeltrack, die fast schon, nun ja, exaltierte Hymne ´Without Love´ oder das eher traurige als melancholische ´Glory To Ashes´ zum Beispiel. Die dem Digipak beiliegende Bonus-Live-CD mit vier Tracks (bitte zur oben stehenden Spielzeit dazuaddieren!) hätte es trotz ihrer Güte als Goodie gar nicht gebraucht, sie zeigt aber zusammen mit dem erneut einzigartigen Rodney-Matthews-Artwork, dass nicht nur MAGNUM selbst nach wie vor an MAGNUM glauben, sondern auch die dahinterstehenden Businesspartner. Schon jetzt eines der zwingenden Hardrock-Alben 2018! (ROCK HARD 8,5 / 10)
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