1. The Frost Giant's Daughter Part I: Riddle Of Steel
2. The Frost Giant's Daughter Part II: Behind The Veil
3. The Frost Giant's Daughter Part III: When Giants Fall
4. Out Of The Ashes Part I: The Fall Of Iliam
5. Out Of The Ashes Part II: Imperious Rise
6. Out Of The Ashes Part III: Rome
7. Gates Of Fire Part I: Stand Of The Spartans
8. Gates Of Fire Part II: Betrayal
9. Gates Of Fire Part III: Epitaph To The King
Mark Shelton könnte auch ´nen chilenischen Foxtrott rückwärts einrülpsen: Das Ergebnis wäre immer noch epic as fuck. Oder er könnte ´ne total unterproduzierte CD abliefern, die wie ´n Demo klingt. Obwohl, Mist! Letzteres hat er ja gerade getan. Gates Of Fire rumpelt wirklich rumpeliger als Randalica-Rehearsals durch die Botanik (was wirklich was heißen will!), verliert dadurch aber trotzdem kein bisschen an Qualität. Im Gegenteil: Irgendwie passt der Sound zum einmal mehr reichlich kauzigen Material der US-Metaller. Die drei Trilogien The Frost Giant´s Daughter, Out Of The Ashes und Gates Of Fire (insgesamt - logisch - neun Songs) verströmen die typische erhaben-düstere Atmosphäre, bewegen sich zurück in die späten Siebziger und frühen Achtziger, als Krautrock noch ein Einfluss für diverse US-Banger war, und lassen vergangene Welten Wirklichkeit werden. Männer-Metal, bei dem nicht gelacht wird, ernste und große Gefühle mit viel Pathos, aber ohne jeden Anflug von Kitsch, progressive Strukturen ohne Gefrickel, Insiderstoff, den man wie immer nur lieben oder hassen kann.
Oder um im MANILLA ROAD-Kosmos zu bleiben: Wer Alben wie The Deluge (göttlich!), Atlantis Rising (umwerfend!), Open The Gates (überragend!) oder Crystal Logic (oh my fuckin´ god!) verehrt, wird auch das kaum schwächere Gates Of Fire zur Schönheit der Ausgabe erklären. Was im Vorfeld aber auch kaum ein Fan ernsthaft bezweifelt haben dürfte... (ROCK HARD 9 / 10)


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