1. Osmium
2. Twisted This
3. War
4. Seek And You Shall Find
5. Swarm
6. Feed The Need
7. Devices
8. Addicted To The Pain
9. Empowerment
10. The Sands Of Time
11. Meganoid
12. The Seeds Of Change
13. Iridium
Auch wenn der Metal in Großbritannien seit geraumer Zeit völlig zerstört am Boden liegt, gibt es auf der Insel immer noch einige wenige idealistische Kapellen, die allen Trends zum Trotz - und den kommerziellen Ruin stets vor Augen - ihr Ding mit einer bewundernswerten Konsequenz durchziehen. Dazu zählt mit MARSHALL LAW auch die ehemalige Combo von Paradise Lost-Drummer Lee Morris, die auf ihrem mittlerweile vierten Studio-Output die Schwarte ein ums andere Mal erfreulich heftig krachen läßt. Bisweilen orientieren sich die Burschen dabei an Exodus und deren Zetro-Phase ('War', 'Swarm' & 'Devices') bzw. Vicious Rumors ('Seek And You Shall Find', 'The Sands Of Time', 'Meganoid' & 'The Seeds Of Change'), was nicht nur an Ex-Detroit/Damien/Viva-Sänger Andy Pike und dessen ebenso variabler wie markanter Röhre liegt. Alles in allem ist "Metal Detector" ein gutklassiges Scheibchen irgendwo in der Schnittmenge zwischen Power-, Speed- und Thrash Metal. Und da die darbende englische HM-Szene - oder das, was von ihr übriggeblieben ist - ein bißchen Zuspruch verflixt nötig hat, bin ich gerne bereit, knappe acht Zähler zu vergeben. (ROCK HARD 8 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen