1. Raising Hell
2. Bitter Sweet
3. Faith In Madness
4. I'm Gonna Live Forever
5. Scream
6. Sureley Love Is Dead
7. The Kids Of Today (Don't Understand The Blues)
8. Wherever You Go
9. Field Of Lies
Für manche ist „Headless Cross" eine der geilsten Black-Sabbath-Scheiben; ein Klassiker ist das 1989 erschienene Meisterwerk allemal. Im Alleingang gelang Sänger TONY MARTIN so ein großer Wurf bisher nicht, dabei ist die Stimme des Briten nach wie vor eine sichere Bank und fasziniert durch ihren hohen Wiedererkennungswert, auch wenn die Einflüsse von Dio unverkennbar sind. Da verwundert es nicht, dass sich das Songmaterial auf „Scream" an so manchem Solotrack des kleinen Sangesgottes (´I´m Gonna Live Forever´, ´Surely Love Is Dead´) sowie an den Doomgöttern (´Bitter Sweet´) orientiert. Martins Gesang passt schließlich perfekt zu den düsteren, dramatischen Melodien und schweren Riffs. Hinzu kommt durch die Hammondorgel eine leichte Deep-Purple-Schlagseite (´Raising Hell´). Angesichts dieser geschmackvollen Mischung dürfte „Scream" gerade für jeden Classic-Rock-Fan einen risikolosen Kauf darstellen. Anspieltipp: das melancholisch-traurige, sich zum Bombast-Banger entwickelnde ´Faith In Madness´. (ROCK HARD 7,5 / 10)

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