1. Phoenix Rising
2. Warrior's Cry
3. Lost And Gone
4. Keeps Me Burning
5. Take Me Over
6. I'm Gonna Win
7. Watching The World
8. Call The Gypsy
9. Trust In You
10. Masterplan
11. Enemy
12. Heart Of Darkness
Ganz sicher werden einige über dieses Review den Kopf schütteln, mir mangelnde Objektivität vorwerfen - oder als Fan der ersten beiden Alben vielleicht auch einfach nur nicht verstehen können, dass das dritte MASTERPLAN-Album für mich ohne Wenn und Aber ein weiteres Meisterwerk ist, obwohl Gottsänger Jorn Lande, ehemaliger Frontmann der deutschen Melodic-Metaller, darauf nicht mehr zu hören ist. Die Gründe müssten aber eigentlich allen einleuchten. Man kann es MASTERPLAN nämlich nicht hoch genug anrechnen, dass sie nach dem Abschied von Lande und Bandmitgründer/Drummer Uli Kusch alles daran gesetzt haben, ihre Fans nicht zu enttäuschen. Auf „MK II" gibt es keine verzweifelte Stiländerung wie bei so mancher anderen Band, um davon abzulenken, dass man ab jetzt auf die bis dahin charakteristischen Vocals verzichten muss. Aus Respekt vor ihren Fans setzen MASTERPLAN uns auch keinen Jorn-Abklatsch vor die Nase, sondern holen mit Ex-Riot-Sänger Mike DiMeo einen Mann an Bord, der trotz der ebenfalls vorhandenen bluesigen Note eine etwas andere Färbung in der Stimme vorweist, die aber genauso perfekt zu den zwölf großartigen und absolut unverkennbar nach MASTERPLAN klingenden Songs passt. Von wegen, „die sind weg vom Fenster"! Es sollte genug über die Qualität der Band aussagen, dass „MK II" trotz Line-up-Wechsels und enormen Zeitdrucks nicht nach Notlösung, sondern wie ein vollwertiges MASTERPLAN-Album klingt. Das verdient Hochachtung. Und ein völlig subjektives „Danke!". (ROCK HARD 9 / 10)


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