1. Per Aspera Ad Astra
2. The Game
3. Keep Your Dream Alive
4. Black Night Of Magic
5. Betrayal
6. No Escape
7. Pray On My Soul
8. Earth Is Going Down
9. Return From Avalon
10. Through Your Eyes
11. Novum Initium
Kontinuität war in den letzten Jahren bei MASTERPLAN eher ein Fremdwort. Im Vergleich zum letzten Longplayer „Time To Be King" sind nur noch Gitarrist Roland Grapow und Tastenmann Axel Mackenroth übrig geblieben. Am gravierendsten ist dabei natürlich der Wechsel am Mikrofon: Die MASTERPLAN-Originalstimme Jorn Lande hat die Band verlassen, um fortan ca. alle drei Monate eine Solo-Scheibe zu veröffentlichen. Rick Altzi (bekannt durch seine Arbeit mit u.a. Thunderstone und At Vance) kann den Norweger nicht eins zu eins ersetzen, hat aber genügend Klasse, um diese Rolle ordentlich auszufüllen. Anders als einst Mike DiMeo auf dem „MK II"-Album. Es liegt ganz sicher nicht an Altzis Performance, dass „Novum Initium" nicht das Niveau der ersten vier MASTERPLAN-Releases erreicht. Das hängt eher damit zusammen, dass diese vier Platten allesamt mit herausragenden Songperlen gespickt waren, diesmal aber ein paar Durchhänger zu vermelden sind. Dabei fängt alles so schön an: ´The Game´ ist ein guter Opener im klassischen MASTERPLAN-Stil, ´Keep Your Dream Alive´ überzeugt mit verträumten Melodien, ´Black Night Of Magic´ ist ein Ohrwurm in der Tradition von ´A Kind Hearted Light´. Danach indes schleicht sich doch der eine oder andere Lückenfüller ein, bevor im späteren Verlauf der Platte mit dem etwas experimentellen ´Through Your Eyes´, dem Signature-Track ´Return From Avalon´ und dem famos-verschachtelten zehnminütigen Titelsong weitere Highlights folgen. Somit bleibt festzuhalten, dass MASTERPLAN einfach eine gute Platte gemacht haben, die nur deswegen etwas Enttäuschung hervorruft, weil die Band selbst die Messlatte so verdammt hoch gelegt hat. (ROCK HARD 7,5 / 10)


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