1. Peel Out
2. I'm Gonna Love Her For Both Of Us
3. More Than You Deserve
4. I'll Kill You If You Don't Come Back
5. Read 'em And Weep
6. Nocturnal Pleasure
7. Dead Ringer For Love
8. Everything Is Permitted
2. I'm Gonna Love Her For Both Of Us
3. More Than You Deserve
4. I'll Kill You If You Don't Come Back
5. Read 'em And Weep
6. Nocturnal Pleasure
7. Dead Ringer For Love
8. Everything Is Permitted
1977 mischte Meat Loafs "Bat out of Hell" die weltweiten Charts auf. Das Album gehört bis heute zu den meistverkauften aller Zeiten. Hinter dem von Todd Rundgren produzierten Bombast- Meisterwerk stand ein kreativer Kopf: Jim Steinman. Er hatte "Bat out of Hell" komplett geschrieben. Und die Welt wartete gespannt auf das Nachfolgealbum des Erfolgsgespanns. Dreieinhalb Jahre später konnte Meat Loaf die Vocals des geplanten Nachfolgers "Renegade Angel" wegen Drogenproblemen und einer hartnäckigen Stimmbandentzündung nicht einsingen. Unter dem Druck der Plattenfirma sangen schließlich Steinman selbst und Rory Dodd das Album mehr schlecht als recht ein. Das zu "Bad for Good" umgetaufte Werk erzielte daraufhin nur einen Achtungserfolg (UK Top 10, US Top 100), was angesichts des Vorgängers enttäuschte. In der Zwischenzeit war jedoch Meat Loaf wieder auf dem Genesungspfad und verlangte nach frischem Songmaterial. Steinman gab ihm einige neuere Songs und die Ballade "More than you deserve", die das Duo bereits 1973 erstmals aufgenommen hatte. Meat Loaf ging sofort mit der Band ins Studio; als Produzent wurde Stephan Galfas gewonnen, den Meat Loaf bei der "Intergalactic Touring Band" kennen gelernt hatte. Bereits nach wenigen Wochen war "Dead Ringer" fertig und erreichte Platz eins in Großbritannien sowie die Top 50 in den USA. Aber ist "Dead Ringer" ein würdiger Nachfolger für "Bat out of Hell"? Das Songmaterial ist Steinmans "Bad for Good" sicher ebenbürtig: Tracks wie "Love her for both of us", "More than you deserve", "I'll kill you", "Read em and weep" und "Dead Ringer" sind großartige Beispiele für das Steinmansche "Larger-than-Life"- Konzept. Aber für den epischen "Bat"- Titelsong findet sich auf "Dead Ringer" kein ebenbürtiger Nachfolger. Und dann ist da noch der Mix... der 1981 hochmodern war, aber heute etwas steril klingt, besonders beim E- Gitarrensound und der Snare Drum. Hier ist es Stephen Galfas nicht gelungen, ein ebenso zeitloses Meisterwerk wie den Vorgänger zu erschaffen. Angesichts der traurigen Tatsache, dass Steinmans sprudelnder Songwriting- Quell im kommenden Jahrzehnt weitgehend versiegte, kann ich mir "Dead Ringer" nicht mit uneingeschränktem Genuss durchhören, ohne mir eine weniger achtzigerlastige Produktion zu wünschen. Bei "Bad for Good" geht es mir ähnlich, das kann ich nicht hören, ohne mir Meat Loafs Vocals dazu vorzustellen. Also gibts in meiner Welt vier Sterne für beide. Nach "Dead Ringer" bekam Meat Loaf Probleme mit Management und Plattenfirma, die seinen Output der Restachtziger überschatten sollten. Ein Comeback mit einem wirklich würdigen "Bat out of Hell"- Nachfolgealbum gelang dem Dicken erst 1992.(AMAZON)

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