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Megadeth - United Abominations



Release Info: 2007 - Roadrunner - Full Length
Band Info: USA - 1983 - Heavy Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Sleepwalker
2. Washington Is Next!
3. Never Walk Alone...A Call To Arms
4. United Abominations
5. Gears Of War
6. Blessed Are The Dead
7. Play For Blood
8. A Tout Le Monde
9. Amerikhastan
10. You're Dead
11. Burnt Ice

Nicht mal Dave Mustaine selbst (siehe Titelstory in dieser Ausgabe) bestreitet, dass der Patient MEGADETH lange auf der Intensivstation lag und sich zu weit von den eigenen Wurzeln entfernt hat. „The System Has Failed" war ein guter Neuanfang, aber „United Abominations" ist jetzt das (vorerst) alles entscheidende Album, das Mustaines Eintrag in die Metal-Geschichtsbücher bestimmt. Dementsprechend motiviert und konzentriert legen MEGADETH auch los. Mit ´Sleepwalker´ und ´Washington Is Next!´ gelingt ein Einstieg, von dem man als MEGADETH-Fan schon lange nicht mehr träumen durfte: dynamischer, knallharter Metal mit genialen Riffs, zynisch-coolem Gesang (das, was Mustaine bekanntlich am besten kann!) und atemberaubenden Solo-Breaks en masse. Die Produktion von Andy Sneap ist Weltklasse und lässt Raum für ein paar richtig geile Rohheiten, die sich vom Großteil der heute veröffentlichten (und meines Erachtens gähnend langweiligen) Computer-True-Metal-Platten deutlich unterscheiden! Davon profitieren vor allem eine Hand voll Songs im späteren Verlauf der Platte, die nicht das ganz große Klassiker-Niveau haben, aber durch satten Groove und viele einfallsreiche Arrangements gerettet werden. Denn plötzliche Highspeed-Überfälle, Powerdrumming und abgefahrene Gitarrenläufe gehören wieder zum Repertoire von MEGADETH! „United Abominations" ist eine verdammt laute Metal-Platte, die Spaß macht, Spielfreude demonstriert und durch die streitbaren Texte jede Menge Reibungsfläche erzeugt (´Amerikhastan´). Mit der Wiedereinspielung von ´A Tout Le Monde´ (mit Cristina Scabbia von Lacuna Coil) wird das Thema „Hit" zum Glück schnell abgehakt. Der Rest der Scheibe pendelt stilistisch zwischen „Peace Sells..." und „Rust In Peace" und dürfte die Band langsam, aber sicher wieder auf Spur bringen. (ROCK HARD 8 / 10)





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