1. Commercial Suicide
2. Robinson's House
3. Hate
4. Information Overload
5. Turtles
6. No Holy Words
7. Bembel Of Death
Die MEGALOMANIAX kommen aus meiner Heimatstadt Frankfurt im schönen Hessenland und sind mir schon aufgrund dieser Tatsache sympathisch. Doch Lokalpatriotismus hin oder her, die Debüt-Mini-LP "Information Overload" ist wahrlich nicht von schlechten Eltern. Wobei man das Quintett stilistisch am ehesten mit den Suicidal Tendencies vergleichen kann, was den Jungs sicher nicht schmeckt, aber letztlich zwei triftige Gründe hat: Erstens ist die Stimme von Vocalist Berti Bera der von Mike Muir nicht unähnlich, und zweitens findet sich mit dem Song 'Hate' ein Stück auf dem Erstling, dessen Gesangsmelodien eindeutig vom Tendencies-Klassiker 'How Will I Laugh Tomorrow When I Can't Even Smile Today' abgekupfert wurden. Hätte man sich sparen können. Ansonsten bieten uns die Mainhattaner, produziert von den Musiclab-Masterminds Harris Johns und Angelo Plate, sechs weitere hochinteressante Songs, von denen mir der tolle Opener 'Commercial Suicide', das hymnenhafte 'No Holy Works' und die kurze Hommage an die Frankfurter Passion des Ebbelwoitrinkens, 'Bembel Of Death', am besten gefallen. "Information Overload" macht Lust auf mehr, womit die Gruppe ihr Klassenziel erreicht hat. Dafür acht Schoppen, äh, Punkte. (ROCK HARD 8 / 10)

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