1. Been To Heaven - Been To Hell
2. Safe In My Skin
3. Deep Water
4. American Pride
5. Gonna Live 'Till Die
6. Fly On Wings Of Angels
7. As Heaven Is Forever
8. Tomorrows And Forevers
9. Vengeance
10. In The Darkness Of The Light
11. Justice
2. Safe In My Skin
3. Deep Water
4. American Pride
5. Gonna Live 'Till Die
6. Fly On Wings Of Angels
7. As Heaven Is Forever
8. Tomorrows And Forevers
9. Vengeance
10. In The Darkness Of The Light
11. Justice
Endlich ist es so weit, nach 5 Jahren ein Album mit 11 neuen Songs von den Betonanrührern im Southern Rockbereich Molly Hatchet. Auf dem 2008 erschienene Album Southern Rock Masters zollten die Jungs um Bobby Ingram ihren Vorbildern in Tributeversionen ihren Respekt aus und im Jahr davor gab es mit Flirtin` With Desaster Live ein Livealbum für die Fans.So ist also Justice die erste neue Studio CD seit Warriors Of The Rainbow Bridge (2005) geworden. Um es gleich vorweg zu nehmen - an Glanztaten der neueren Molly Hatchet (für mich ab 1996 mit Phil McCormack am Gesang)wie Devils Canyon oder Silent Rain Of Hereos kommt das neue Album nicht mehr hin. Gründungsmitglied Dave Hlubek (seit 2005 wieder an Bord) kann sich zwar als Leadgitarrist wieder einbringen, als Songwriter hat er scheinbar ausgedient - bei keinem Song erscheint sein Name unter den angegebenen Autoren. Was aber nicht heißen soll das sich trotzdem so manches Highlight auf der Scheibe verbirgt: Been To Heaven - Been To Hell - richtig schöner fetziger Boogieopener, schöne Slidegitarrenarbeit - macht Appetit auf mehr! Safe In My Skin - geht schön fetzig rockig weiter. Geiles Orgelsolo von John Galvin, das in ein klasse Gitarrensolo übergeht. Deep Water mit seltsamen Keyboardintro wartet mit schönen zweistimmigen Gitarren auf - ist aber sonst eher eine langweilige Nummer. American Pride ist die Hymne des Albums. Starker Swamprocker - schönes Gitarrenriffing, herrlicher, dreckiger, swampgeschwängerter Gesang von Phil McCormack - ich denke da waren so einige Whiskeyflaschen zur Stimmbehandlung notwendig.Tolles Boogiepianosolo von John Galvin - danach gibt es natürlich auch noch ein Gitarrensolo! Gonna Live `Til I Die - langsam, leicht balladesk trotz verzerrter Gitarre, durchsetzt von zweistimmigen Gitarrenmelodien und vor allem der Refrain ist sehr stark.Heavy und gleichzeitig episch mit Tiefgang.Je öfters ich die Nummer höre, desto mehr Spaß macht sie mir! Fly On The Wings Of Angels (Sommer`s Song) ist eine etwas langatmige Ballade geworden - nicht schlecht aber der richtige Tiefgang fehlt hier. Mit Tomorrows And Forevers geht balladesk weiter - diese Ballade hat aber mehr Tiefgang als die Vorgängernummer. As Heaven Is Forever - was soll ich zu dieser Nummer sagen - das ist Langweile pur - weder balladesk noch sehr heavy, keine besondere Melodie - einfach belanglos Vengeance - geht zwar etwas mit einem merkwürdigen Synthieintro los, besticht aber durch einen Mördergitarrenriff vom Allerfeinsten, klasse whiskeygeölten Gesang von Phil McCormack und bestechend geilen Gitarrensolos der Herren Hlubek und Ingram - einer der Höhepunkte von Justice. In The Darkness Of The Light - Starker Strophenteil mit guten Gitarrenriff - Refrain könnte etwas einfallsreicher sein - aber ist okay. Justice ist ein würdiger Titeltrack geworden. Feiner epischer Langsong der den Freebird aufrecht erhält und wie üblich in einer langen fetzigen Gitarrenschlacht endet. Fazit: Für alle Molly Hatchet Fans ist natürlich Justice schon fast ein Pflichtkauf, für Southernrockfans die es gerne mal ein bißchen härter haben wollen (Southern mit Beton angerührt)sollten dieser Scheibe durchaus mal ein bis zwei Ohren schenken - trotz 3 - 4 Durchhängern macht der Rest doch mächtig Spaß! (AMAZON)
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