1. Eyes Of The Dead
2. Shadowland3. Invincible
4. Revelation
5. Never Die
6. Underworld
7. Vengeance
8. Faceless God
9. Birth Of Chaos
10. The Watcher
Es gab wohl kein Scheibchen in den vergangenen zwölf Monaten, das sich so häufig in meinem Player wiedergefunden hat wie das letztjährige „Afterlife"-Album von NOCTURNAL RITES. Unverbraucht und schweineheavy gab der Silberling dem Power Metal-Bereich einen ordentlichen Arschtritt. Die überzeugende Support-Tour für Iron Savior bestätigte den positiven Eindruck nur noch. Eine ganz schöne Bürde also für das nun vorliegende Nachfolgealbum! Doch die Schweden meistern das ganz locker und pfeffern mit „Shadowland" eine weitere Granate in die Meute. Insgesamt ein bisserl melodischer lassen es die Herren angehen, doch das durchweg höllisch geile Riffing, die treibenden Drums und Ausnahmeshouter Jonny Lindqvist machen aus dem mittlerweile fünften Output der Nordmänner erneut ein Monsteralbum der allerersten Güte. NOCTURNAL RITES verstehen es meisterhaft, Melodien mit tollen Rhythmen und sauharten Gitarren zu paaren, ohne sich dabei in bekannten Power Metal-Gefilden anzubiedern. Eigenständig und durchaus innovativ kann das Sextett locker neben Größen wie Hammerfall oder Helloween bestehen. So hört man als Zuhörer vom ersten Ton an wie gebannt zu, wenn einem Doublebass-Granaten wie ´Vengeance´ oder ´Never Die´ um die Ohren fliegen. Für Freunde melodischerer Töne sind das mächtig groovende ´Underworld´ oder der Melodic-Opener ´Eyes Of The Dead´ zuständig, während ´Faceless God´ oder der verschreibungspflichtige Highspeed-Rauschmeißer ´The Watcher´ die urtiefsten Haedbanger-Instinkte ansprechen. Keine Frage: NOCTURNAL RITES ist das seltene Kunststück gelungen, dem genialen „Afterlife" einen würdigen Nachfolger folgen zu lassen. Daumen hoch!(ROCK HARD 9 / 10)
:format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/R-4088711-1354929416-2792.jpeg.jpg)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen