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Obituary - The End Complete




Release Info: 1992 - Roadrunner - Full Length
Band Info: USA - 1988 - Death Metal      
Bewertung: 8                  


Songs:

1. I'm In Pain
2. Back To One
3. Dead Silence
4. In The End Of Life
5. Sickness
6. Corrosive
7. Killing Time
8. The End Complete
9. Rotting Ways

"The End Complete" gehört zu den Scheiben, auf die die ganze Szene schon seit längerem fieberhaft wartet, und ich bin mir ganz sicher, daß sie nicht zu den Platten gehören wird, von denen die meisten Fans eher enttäuscht sind, denn dafür ist diese Scheibe einfach zu perfekt. OBITUARY haben es geschafft, sämtliche Qualitäten auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bringen: The End Complete" enthält die typischen, prägnanten und einprägsamen Gitarrenriffs, von denen der Death Metal zum Großteil lebt, die Songs an sich sind herrlich straight und gehen ausnahmslos noch vorne los, ohne daß dabei das technische Ambiente zu kurz kommt, und im gesanglichen Bereich ist und bleibt John Tardy einfach unerreicht. Es ist schon fast erschreckend, mit welch ausgeprägter Simplizität die Jungs an die Sache herangehen, aber egal, an welchem Punkt der Platte man die Nadel aufsetzt, es wird immer effektiv bleiben. Die unerträgliche Leichtigkeit des Death Metal sozusagen. Gerade im Songwriting-Bereich hat das Trio Donald Tardy/Trevor Peres/Allen West wieder ganze Arbeit geleistet, denn rhythmische, groovende Riffs wie etwa bei 'Back To One', 'In The End Of Life' oder beim absolut genialen Titelstück bekommt man eben nur bei OBITUARY zu hören. Tanzbarer Death Metal? Na ja, nicht ganz, aber eben groovend, so, als wenn die ganze LP auf dem Qualitätsstandard eines Songs wie 'Body Bag' liegen würde, was sie tatsächlich auch tut. Für die nötige Abwechslung sorgen wiederum schnellere Nummern wie zum Beispiel 'Sickness' und die ebenfalls OBITUARY-typische Eigenschaft, von einem Mörder-Riff völlig überraschend in einen schnellen Part überzugehen, um sich dann wieder mit dem nächsten Riff auf die eigentliche Linie des Songs zurückzubringen. Alles, was OBITUARY auf dieser Platte machen, hat einfach Hand und Fuß und ist zudem perfekt arrangiert und glänzend produziert, es gibt keinen Schwachpunkt, also muß hier zwangsläufig die Höchstnote herhalten, und die haben sich OBITUARY redlich verdient. (ROCK HARD 10 / 10)






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