2. Bleak
3. Harvest
4. The Drapery Falls
5. Dirge For November
6. The Funeral Portrait
7. Patterns In The Ivy
8. Blackwater Park
Im Gegensatz zum letzten Dynamitalbum "Still Life" legen die schwedischen Ausnahme-Metaller auf ihrem neuen Release spürbar mehr Wert auf Eingängigkeit und auf songschreiberische Gradlinigkeit. OPETH haben jahrelang bewiesen, dass sie es ganz locker drauf haben, in die intellektuellen Sphären des Extrem-Metal vorzudringen. Ihre Mischung aus Death Metal und Progressive-Rock war und ist einzigartig. Allerdings konnte (oder wollte) das Gros der Todeshack-Szene dieser extravaganten Originalität nicht folgen. Das müsste mit "Blackwater Park" anders sein, denn Hauptsongschreiber Mikael Akerfeldt hat die Progressive-Parts spürbar minimiert und dafür die Death-Grunz-Anteile an vorderste Stelle gesetzt. Schwerpunkt auf diesem Album ist nackenbrecherischer Bangerstoff, der nach wie vor höchst eigen klingt und keinerlei Vergleiche mit der Ikea-Community zulässt. Natürlich darf auch wieder geträumt und geschwebt werden. Es gibt wunderschöne Akustikparts ('Harvest') - schließlich sind wir hier bei OPETH. Insgesamt muss man der Band bescheinigen, ein Album für das aufgeschlossene (weil kuttenfreie) Rock- und Metalpublikum kreiert zu haben. Respekt! (ROCK HARD 9,5 / 10)


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