1. Rise And Ruin
2. Nobody Leaves
3. Goodbye
4. Easton Hope
5. Welcome Liberty
6. All These Dark Years
7. Nothing Remains
8. Requiem
9. We Are Pirates
10. The Black Heart
11. Of Downfall And Decline
Dass ORDEN OGAN, eine der talentiertesten Bombast-Metal-Bands Europas, noch immer relativ erfolglos durch den Underground tingeln, empfinde ich persönlich als eine der größten Ungerechtigkeiten innerhalb der Szene. Hießen sie Blind Guardian oder Avantasia, würde das neue Album „Easton Hope" als ganz großes Highlight 2010 gefeiert werden (im Falle Blind Guardian würde man sogar von einem gigantischen Comeback sprechen) - aber der Name ORDEN OGAN hat zur Folge, dass selbst die ausgewiesenen Blind-Guardian- und Avantasia-Fans innerhalb der Rock-Hard-Redaktion lieber mit dem Arsch auf den Ohren hocken bleiben, als vernünftig zuzuhören. Manchmal könnte man sie echt nehmen und... Aber lassen wir das.
„Easton Hope" hat alles, was bombastischer, epischer, orchestraler Metal haben muss: große Melodien, große Gefühle, große Arrangements, großes technisches Können, große Chöre und große Ideen. Im Gegensatz zu Blind Guardian (zu klinisch) und Avantasia (zu viele Heavy-Metal-Hobbits im Gebälk) machen ORDEN OGAN immer noch richtige, unverfälschte, harte Musik, die lediglich sehr breit angelegt und noch breiter ausgewalzt wird. In ´We Are Pirates´ (Videoclip auf der Band-Homepage) zollt man sogar in sehr kompetenter Weise Running Wild Tribut.


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