2. Mirror Of Fate
3. Breaking Glass
4. Black Hole
5. Eye Of The Storm
6. Maze Of Dread
7. The Afterlife
8. Green Hell
9. Back From Hell
10. Into The Black
Eigentlich ist PARAGON ein typischer Fall für unsere Plus-Minus-Rubrik. Die einen lieben die Hamburger für ihre konsequente Verwurzelung in den achtziger Jahren, den anderen fehlen Innovation und Eigenständigkeit. Durch die traditionelle Brille gesehen, bietet man den ständig wachsenden PARAGON-Legions wieder genau das, was diese erwarten: die knallharte Mischung aus Saxon, Accept und vor allem Judas Priest. Dabei setzt das Quintett bewusst auf das bisherige Erfolgsrezept: die Zusammenarbeit mit ihrem Mentor und Produzenten Piet Sielck, Mitgröl- und Headbanging-kompatible Schlachthymnen, triefende Klischees und ein Cover, bestückt mit den bandtypischen Kriegswaffen. Schaffte man bisher von Album zu Album immer eine Steigerung (immerhin kann man bereits auf sechs Veröffentlichungen zurückblicken), gelang es diesmal nicht, den Vorgänger zu toppen. Keine Schande, denn "Law Of The Blade" war eine Hammerscheibe, wie man sie nicht jedes Mal auf die True-Metal Gemeinde loslassen kann. Dieses Niveau zu halten, ist schon Leistung genug. Verbessert hat sich allerdings Shouter Andreas Babuschkin, der facettenreicher denn je zu Werke geht und die gelungene Scheibe majestätisch abrundet. Warum allerdings das Logo der Band von Cover zu Cover kleiner wird, bleibt das Geheimnis der Traditionalisten und Minimalisten (die Scheibe wurde in nur sechs Tagen aufgenommen).(ROCK HARD 8 /10)


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