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Power Quest - Neverworld

Power Quest - Neverworld

Release Info: 2004 -  Frontiers - Full Length
Band Info: England - 2001 - Power Metal
Bewertung: 7,5       


Songs:

1. Neverworld (Power Quest II)
2. Temple Of Fire
3. Edge Of Time
4. Sacred Land
5. When I'm Gone
6. For Evermore
7. Well Of Souls
8. Into The Light
9. Lost Without You

Höchste Zeit für einen alternativen Blick auf POWER QUEST! Als die Briten vor gut einem Jahr ihr Debüt „Wings Of Forever" veröffentlichten, wurde ihnen in den Reviews meist vorgeworfen, dass ihr Metal zu „verweichlicht" sei. Der Neuling „Neverworld" untermauert, dass es sich dabei schon damals um die falsche Herangehensweise in Sachen POWER QUEST handelte. Schließlich hält hier ein Keyboarder alle kompositorischen Fäden in der Hand, so dass POWER QUEST niemals eine gitarrendominierte Metalband sein können. Vielmehr sollte man sie in der Tradition solcher Klänge sehen, die Bands wie Survivor oder Journey geschaffen haben, die Van Halen anno „1984" hüpfenderdings auf hardrockiges Niveau befördert hatten und nun von POWER QUEST einen dezent metallischen Anstrich verliehen bekommen. Vielleicht sollte man also von „Metallic AOR" sprechen? (Vielleicht. - Red.)

Doch ungeachtet jeglicher Überlegungen bezüglich des Härtegrades von POWER QUEST sollte man keineswegs vergessen, dass die Band vor allem erstklassiges Songmaterial zu bieten hat: „Neverworld" enthält grandiose Melodien, die man einfach mitsingen muss und die auch beim 50. Durchlauf ihre Wirkung nicht verloren haben (im freiwilligen Selbstversuch belegt!). Das beste Beispiel hierfür ist der Ohrwurm ´For Evermore´. Doch POWER QUEST können es auch schnell (´Sacred Land´) oder dramatisch (´Well Of Souls´) bzw. häkeln genauso perfekt das 15-minütige Rockepos ´Lost Without You´. (ROCK HARD 9 / 10)




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