Release Info: 1995 - Misantrophy - Full Length
Band Info: Irland - 1987 - Viking Metal
Bewertung: 6
1. Fuil Arsa
2. Infernal Summer
3. Here I Am King
4. The Darkest Flames
5. The Fires..
6. Mealtach
7. Let The Sun Set On Life Forever
8. To The Ends Of The Earth
9. Beneath A Bronze Sky
10. Awaiting The Dawn...
"Imrama" ist das erste und einzige Black Metal-Album der Iren um A.A. Nemtheanga, wenn auch mit Pagan- und Doom-Elementen durchsetzt. Die durchgehend im Midtempo gehaltenen Songs versprühen eine einzigartige Atmosphäre, die auch auf den späteren Alben Primordials Kennzeichen bleiben sollte. Meine Highlights sind das gälisch gesungene "Fuil Arsa", "Infernal Summer" "The Darkest Flame" und das Song-Duo "Mealltach" mit atmosphärisch-beschwörender Melodie , sowie "Let the Sun Set on Life forever". Eine Sonderstellung nimmt das akustisch gehaltene "Beneath a Bronze Sky" ein, das neben "Fuil Arsa" der Song mit dem höchsten Pagan-Faktor ist. Die rollende Perkussion und die umgarnende Flötenmusik katapultieren den Hörer ins vorchristliche Irland zurück, wo die Priesterin auf dem Cover (für mich eines der besten aus der ganzen Pagan-Szene) die Götter der Erde beschwört. Das Demo-Bonusmaterial liefert zwei interessante Live-Versionen von "The Darkest Flame" und "To the Ends of the Earth" und hat mit "To Enter Pagan" und "Among the Lazare" zwei durchaus passable Titel aus den frühen Tagen der Band im Angebot. Einen Minuspunkt gibt es für den etwas unausgegorenen Sound und gelegentliche Patzer in der Rhythmik, was aber den Underground-Faktor von "Imrama" eher noch verschärft. Wer wissen will, wie der Weg zu Kult-Alben wie "To The Nameless Dead" oder "Exile Among the Ruins" begonnen hat, kommt an diesem Album nicht vorbei. (AMAZON)


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