1. Primal Fear
2. Chainbreaker
3. Silver & Gold
4. Promised Land
5. Formula One
6. Dollars
7. Nine Lives
8. Tears Of Rage
9. Speedking
10. Battalions Of Hate
11. Running In The Dust
12. Thunderdome
2. Chainbreaker
3. Silver & Gold
4. Promised Land
5. Formula One
6. Dollars
7. Nine Lives
8. Tears Of Rage
9. Speedking
10. Battalions Of Hate
11. Running In The Dust
12. Thunderdome
Wie würden Judas Priest klingen, hätten sie Ralf Scheepers als Halford-Ersatz geholt und sich nicht von aktuellen Trends beeinflussen lassen? Antwort: über weite Strecken wahrscheinlich wie PRIMAL FEAR, die - Überraschung - als Coverband namens Just Priest starteten. Neben Ralf sind die beiden Sinner-Musiker Tom Naumann (Gitarre) und Mat Sinner (Bass) sowie Prolopower-Sänger Klaus Sperling, der bei PRIMAL FEAR an der Schießbude sitzt, beteiligt. Ein Quartett, das wohl einhellig 'Defenders Of The Faith' oder 'Painkiller' zum Album des Jahrhunderts wählen würde und entsprechende Songs für dieses Debüt geschrieben hat. Los geht's mit 'Chainbreaker', einer Doublebass-Keule, die mehr als jede andere Nummer der CD an Priest erinnert und wohl nicht zuletzt deshalb als Opener gewählt wurde. Eher nach Sinner klingen dagegen das melodischere 'Silver & Gold', und auch das herausragende 'Tears Of Rage' (ein atmosphärischer Hardrocker und mein persönlicher Favorit) sowie die Stampfer 'Dollars' und 'Running In The Dust' tragen die deutliche Handschrift der beiden Sünder Mat & Tom. Des weiteren gibt's mit 'Speed King' ein sehr gutes, durch den 'Painkiller'-Wolf gedrehtes Deep Purple-Cover, mit 'Battalions Of Hate' eine treibende Midtempo-Granate und mit 'Promised Land' einen weiteren starken Nackenbrecher. Dem gegenüber stehen mit 'Formula One', 'Nine Lives' und 'Thunderdome' allerdings auch ein paar durchschnittlichere Nummern, die mich nicht gerade ausknocken. Trotzdem bleibt unterm Strich ein erstklassiges Debüt, das einige Leute überraschen wird. (ROCK HARD 8,5 / 10 )


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