Release Info: 2014 - Metal Blade - Full Length
Band Info: Irland - 1987 - Viking Metal
Bewertung: 7
1. Where Greater Men Have Fallen
2. Babel's Tower
3. Come The Flood
4. The Seed Of Tyrants
5. Ghosts Of The Charnel House
6. The Alchemist's Head
7. Born To Night
8. Wield Lightning To Split The Sun
Man muss Alan Averill, dessen „unbequeme" Meinungen zu Metal, Gott und der Welt immer wieder Aufsehen erregen, nicht für den Heiland halten, nur weil er unfallfrei mehr als drei Sätze aneinanderreihen kann, aber man darf ihn auch nicht als Dampfplauderer verunglimpfen: Selbst Kritiker sollten konstatieren, dass der PRIMORDIAL-Frontmann seine Aussagen regelmäßig mit formidabler Musik untermauert, die (auch stilistisch) ihresgleichen sucht. „Where Greater Men Have Fallen", das erste PRIMORDIAL-Album seit „Redemption At The Puritan´s Hand" von 2011, macht da keine Ausnahme. Warm, traditionell und „deep" vom neuen Wunderkind Jaime Gomez Arellano (u.a. Ghost, Angel Witch, Cathedral) produziert, loten die Iren die Extreme ihres Spektrums zwischen zurückhaltendem Folk-Doom (der Abschluss ´Wield Lightning To Split The Sun´) und dem harschesten Black-Metal-Ausbruch seit langem (´The Seed Of Tyrants´) deutlicher denn je aus. Der Rest, sechs weitere überlange Songs, pendelt zwischen diesen Polen, klingt mal „nur" gut (´Come The Flood´, ´The Alchemist´s Head´ inklusive „orthodoxer" Death-Metal-Vibes), über weite Strecken aber brillant: Der Opener und Titeltrack ist der offensichtliche Hit der Platte, ´Ghosts Of The Charnel House´ und ´Born To Night´ erschließen sich erst nach und nach, aber nicht weniger gewaltig, und das an zweiter Stelle vielleicht etwas zu früh platzierte, tendenziell repetitive ´Babel´s Tower´ hat sogar das Potenzial, als strahlender Langzeit-Sieger vom Platz zu gehen.
Vielleicht ist „Where Greater Men Have Fallen" nicht das beste PRIMORDIAL-Album aller Zeiten. Aber es ist (einmal mehr) ein lupenreiner Pflichtkauf für Fans von ernstem, melancholischem, hochemotionalem Heavy Metal. (ROCK HARD 8,5 / 10)
Vielleicht ist „Where Greater Men Have Fallen" nicht das beste PRIMORDIAL-Album aller Zeiten. Aber es ist (einmal mehr) ein lupenreiner Pflichtkauf für Fans von ernstem, melancholischem, hochemotionalem Heavy Metal. (ROCK HARD 8,5 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen