2. Higher Than The Sky
3. Deep In The Blackest Hole
4. End Of All Days
5. Visions
6. Depseration
7. Voice From The Vault
8. Let The Night Begin
9. Fortress
10. Frozen Fire
11. Talking To The Dead
12. Face Behind The Mask
13. Silent Victory
14. Fading Hours
Großartige stilistische Veränderungen gibt's auf dem neuen RAGE-Longplayer nicht zu hören. Wozu auch? Die Jungs aus dem Ruhrpott ziehen seit Jahren ihr eigenes Ding durch, liefern eine gute Scheibe nach der anderen ab und haben auch noch Erfolg damit - es besteht also keinerlei Veranlassung, das Erfolgsschema zu verlassen. Und doch treten RAGE nicht auf der Stelle. Auch diesmal haben sie ihren Stil um einige Nuancen verfeinert, verzichten beispielsweise nahezu vollständig auf die für sie typischen Doublebass-Nackenbrecher (Ausnahmen: 'Visions' und 'Frozen Fire') und gehen stattdessen überwiegend mit verschleppten Tempo zur Sache. Mit dem Resultat, daß Tracks wie 'Voice From The Vault' oder 'Fortress' ungewohnt düster klingen. Und auch Peavy zeigt sich experimentierfreudig, geht mit seiner Stimme tiefer als jemals zuvor, wie etwa bei 'Face Behind The Mask'. Aber natürlich gibt es auch wieder jede Menge klassischen RAGE-Stoff wie 'Talking To The Dead' oder das überragende 'Higher Than The Sky'. Ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig ist hingegen die Produktion: Alles wurde betont basisch gehalten, die Drums z.B. wurden ohne Samples oder Effekte aufgenommen, klingen also absolut live, die Gitarren sind jedoch für meinen Geschmack teilweise zu weit im Hintergrund. Trotzdem: "End Of All Days" reiht sich nahtlos zwischen tollen Scheiben wie "Trapped" oder "Black In Mind" ein und wird sicherlich keinen Fan deftiger Power-Mucke enttäuschen. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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