Bewertung: 7,5
1. Morituri Te Salutant
2. Prelude Of Souls
3. Innocent
4. Depressions
5. No Regrets
6. Confusion
7. Black
8. Beauty
9. No Fear
10. Soul Survivor
11. Full Moon
12. Kill Your Gods
13. Turn My World Around
14. Be With Me Or Be Gone
15. Speak Of The Dead
Unverhofft kommt oft! Zwar stand die Idee eines weiteren Klassik-Projekts schon seit einigen Jahren im Raum, aber trotzdem dürfte „Speak Of The Dead" jetzt doch so manchen Fan (positiv) überraschen. Denn knapp zehn bzw. acht Jahre nach „Lingua Mortis" und „XIII" haben sich Peavy, Victor und Mike in Form der über 20-minütigen ´Suite Lingua Mortis´, die (wie auch der Rest des Albums) in einigen Passagen sogar neue Härtegrade auslotet, mehr als selbst übertroffen. Orchester und Band stehen gleichberechtigt nebeneinander, und Vergleiche mit einer Band wie Savatage sind durchaus angebracht. Aber auch die restlichen Songs können ohne Wenn und Aber überzeugen. Der Schritt von „Soundchaser" zu „Speak Of The Dead" ist jedenfalls deutlich mutiger als der von „Unity" zu „Soundchaser", die ja beide innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums entstanden waren. Hier reicht die Spanne von typischen, straighten RAGE-Granaten wie ´Soul Survivor´ oder ´No Fear´ bis hin zu fast schon Rush-artigen Arrangements in ´Turn My World Around´ oder den Spock´s-Beard-Anleihen im Intro von ´Be With Me Or Be Gone´. Die sieben zusätzlichen Songs sind jedenfalls deutlich variabler und progressiver als zuletzt ausgefallen. „Speak Of The Dead" bietet somit das Beste aus beiden RAGE-Welten gebündelt auf einem Album. Und das mit einer technischen Versiertheit und Power, die nach wie vor ihresgleichen sucht. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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