1. Dark Ages
2. Return Of The Dragon
3. Diary In Black
4. Brothers In Arms
5. Barons Overthrow
6. The Machine
7. What If
8. Evil In Man
9. Dragonheart
10. Metal Way
11. Saint And Sinner
12. Six Feet From The Edge
Ach, scheiß doch drauf, wie viel der Sprit zur Zeit kostet. RAWHEAD REXX haben den Fuß jedenfalls immer dicht am Bodenblech und halten den Großteil der Power-Metal-Konkurrenz momentan spielend auf Distanz. Ich muss ja zugeben, dass mir sowohl das erste Album als auch die Live-Umsetzung immer ein bisschen zu durchschnittlich waren. "Diary In Black" überzeugt jedoch auf ganzer Linie. Ein Riffgewitter nach dem anderen zieht am Horizont herauf, der Sound fällt unter die Kategorie Boxenschmeichler (für den Mix konnte man Helloween-Frontmann Andi Deris verpflichten), und die Vorstellung von Sänger/Gitarrist Jürgen Volk ist ebenfalls über jeden Zweifel erhaben. Die Songs werden tempomäßig geschickt variiert und immer wieder mit feinen technischen Finessen versehen. Von Highspeed-Nackenbrechern wie ´Metal War´ über Midtempo-Groover im Stile von ´Evil In Man´ bis zu den beiden Powerballaden ´What If´ und ´Six Feet From The Edge´ sind keine nennenswerten Ausfälle zu verzeichnen. Die zwölf Songs (mit ´Dark Ages´ gibt´s noch einen kurzen Intrumental-Appetizer vorneweg) sind durch die Bank erstklassig arrangiert. Mit "Diary In Black" haben RAWHEAD REXX ein verdammt starkes Album abgeliefert und so ihren Status als eine der feinsten deutschen Metal-Adressen untermauert. Abgreifen! (ROCK HARD 8 / 10)


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