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Rhapsody Of Fire - Into The Legend




Release Info: 2016 - AFM - Full Length
Band Info: Italien - 2006 - Power Metal
Bewertung: 8,5


Songs

1. In Principo
2. Distant Sky
3. Into The Legend
4. Winter's Rain
5. A Voice In The Cold Wind
6. Valley Of Shadows
7. Shining Star
8. Realms Of Light
9. Rage Of Darkness
10. The Kiss Of Life
11. Volar Sin Dolor

„Himmelherrgott, was läuft denn da für eine Scheiße?", keift ein Kollege (der an dieser Stelle nicht namentlich genannt werden möchte) über den Flur, als der erste Track von „Into The Legend" aus meinem Büro durch die heiligen Redaktionshallen schallt. Und irgendwie hat er ja auch Recht, denn bei aller Liebe zur Dramatik: „WURST! Düdeldidüdeldei... WURST! Gniedelfiedel... WURST!" ist echt kein guter Einstieg in eine Platte. Gut, vermutlich singt Fabio Lione (der nach wie vor einer der besten Vokalisten in diesem Genre ist) etwas ganz anderes, aber genau danach klingt es - ich schwör´s. Nach dem Intro-Unfall geht´s glücklicherweise solider weiter, und dass das Album rein handwerklich gut gemacht ist, steht außer Frage. Dennoch: Ich habe den Eindruck, dass sich RHAPSODY OF FIRE (genau wie das Luca-Turilli-Pendant) inzwischen selbst überlebt haben. Als 1997 „Legendary Tales" erschien, wagten die Italiener mit ihrer Mischung aus symphonischem Metal und Film-Soundtrack etwas vollkommen Neues und wurden für ihren Einsatz mit Erfolg belohnt. Zwei Jahrzehnte später hat gefühlt jede zweite Metalband einen Longplayer mit Orchester und Klassik-Einflüssen veröffentlicht, der Markt ist satt. Und auch RHAPSODY OF FIRE selbst haben nichts mehr zu sagen, was sie in ähnlicher Form auf den zehn bisher erschienenen Alben nicht schon gesagt hätten. Vielleicht wäre es einfach mal an der Zeit für einen Tapetenwechsel. (ROCK HARD 6 / 10)






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