1. Soldier
2. Destiny
3. Burn
4. In Your Eyes
5. Night Breaker
6. Medicine Man
7. Silent Scream
8. Magic Maker
9. I'm On The Run
10. Babylon
11. Outlaw
Eine Enttäuschung ist sie nicht, die "neue", bereits vor einem Jahr in Japan erschienene RIOT-Scheibe "Nightbreaker". Aber zu echten Jubelstürmen hingerissen hat sie bislang auch niemanden. Zu steil war sicherlich die eigene Vorlage. Schließlich galten die beiden Vorgängeralben "Thundersteel" und "The Privilege Of Power" bereits kurz nach Erscheinen als Klassiker des melodischen Power Metal - mal ganz vom Kultstatus abgesehen, der die Band seit gut anderthalb Jahrzehnten mit wechselndem Personal am Leben erhalten hat. "Nightbreaker" liefert eine ganze Reihe hörenswerter Songs mit Ohrwurmcharakter, geht eindeutig als gutes, vielseitiges Mittelklasse-Album durch. Die Instrumentierung ist natürlich ebenso exzellent wie der plastische, wuchtige Sound. Gewohnte Qualität, die sich hinter keiner anderen Produktion zu verstecken braucht. Aber der Kickdown in die S-Klasse will sich dennoch nicht so recht einstellen. Daran ändert auch die geile Umsetzung der Purple-Nummer "Burn" letztendlich ebensowenig wie die etwas soft ausgefallene Neuvertonung des "Fire Down Under"-Tracks "Outlaw". Für Fans ist die Scheibe eh ein Muß und gewiß kein rausgeschmissenes Geld, Einstiegswillige sollten es jedoch erst mal mit einer der oben genannten Scheiben versuchen. (ROCK HARD 8 / 10)


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