1. In The Beginning
2. The Sun Will Rise Again
3. One Way Out
4. Judgement Day
5. Streets Of Madness
6. Eagle
7. All I Need
8. Media Machine
9. In The Night
10. Never Too Late
11. Forever
Die Überraschung des Monats kommt von Ex-Driver/M.A.R.S./Axel Rudi Pell- und Impellitteri-Sänger ROB ROCK, der zusammen mit seinem Kumpel Roy Z neun traditionelle Metal-Kracher der Extraklasse geschrieben und in gewohnter Weise überragend eingesungen hat. Im Gegensatz zu den Roy Z-Produktionen von Helloween, Halford und Bruce Dickinson, die allesamt von einem relativ modernen Gitarrensound geprägt sind, klingt "Rage Of Creation" im besten Sinne zeitlos (auch wenn Neo-Metal-Banausen wohl verächtlich "retro" sagen würden). Keine in den Keller gestimmten Knarz-Gitarren also - die im Übrigen auch nicht zum klassischen Achtziger-Songwriting passen würden. Highlights dieses durchweg starken Albums sind das leicht an Iced Earth erinnernde 'Streets Of Madness', der Ohrwurm-Opener 'The Sun Will Rise Again', das von einem typischen Jake E. Lee-Riff getragene 'Media Machine' (jawoll, Jake ist auf dieser Scheibe höchstselbst als Gastmusiker zu hören!), der super-eingängige Melodic-Rocker 'Never Too Late' und der im 'Heaven & Hell'-Groove gecoverte Abba-Oldie 'Eagle' - allesamt gut genug, um Eure CD-Player wochenlang zu blockieren. Fazit: ROB ROCK gehört nicht nur zu den besten Sängern der Melodic-Metal-Szene, sondern auch zu den fähigsten Songwritern. "Rage Of Creation" jedenfalls überzeugt in sämtlichen Belangen.(ROCK HARD 8,5 / 10)


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