1. Principles Of Paradox
2. The First Rock
3. Exit Wound
4. Divide And Reign
5. High Noon At The Battlefield
6. The Clan
7. Blood In Blood Out
8. Tears Of The Sun
9. Hostile Breed
10. Chaos A.C.
Wie so viele Bands, die ihren Zenit nur noch im Rückspiegel sehen, beziehen sich nun auch ROYAL HUNT konzeptionell auf einen ihrer größten Klassiker. Das Referenzwerk heißt „Paradox" und war ein Melodic-Metal-Meilenstein der späten Neunziger. Das Bezugnehmen ist vor allem lyrischer Art; stilistisch hat sich bei den Dänen nicht viel getan. Qualitativ schon: Schafften sie es früher, ausladende, neoklassische Arrangements mit feinsten Hooklines zu verbinden, drohen diese anno 2008 vor lauter Bombast geradezu zu ersticken. Echte Hits lassen sich kaum ausmachen; erschwerend kommt hinzu, dass der neue Sänger Mark Boals seinen mit wärmeren Stimmen gesegneten Vorgängern zu keiner Zeit das Wasser reichen kann, so dass „Collision Course" nur Die-hard-Fans ansatzweise empfohlen werden kann. (ROCK HARD 6 / 10)

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