1. Night Witches
2. No Bullets Fly
3. Smoking Snakes
4. Inmate 4859
5. To Hell And Back
6. The Ballad Of Bull
7. Resist And Bite
8. Soldier Of 3 Armies
9. For From The Fame
10. Hearts Of Iron
Eines vorweg: Wer mit SABATON bislang nichts anfangen konnte, wird auch nach diesem Album nicht zum Fanboy mutieren. Denn bei SABATON ist weitgehend alles beim Alten geblieben. Markantester Unterschied zu den Vorgängerplatten ist der deutlich zurückgefahrene Keyboard-Bombast. Da die Band momentan keinen Tastenmann in ihrem Line-up hat, spielt dieses Instrument diesmal nur eine unterstützende Rolle und lässt mehr Platz für die Gitarren. Eine weitere Neuerung ist der leichte Western-Touch in ´To Hell And Back´ - eine Nummer, die allerdings nur so vor Kitsch trieft und für meinen Geschmack komplett in die Hose geht. Ach ja, eine Ballade gibt´s mit ´The Ballad Of Bull´ auch. Deren Savatage-Flair war aber durchaus schon vorher bei SABATON vertreten. Und nun zu den schönen Nachrichten: Alle anderen Tracks zeigen SABATON in gewohnt guter Form und liefern die liebgewonnenen Trademarks: konsequente Eingängigkeit, Melodien im Breitwandformat und massentaugliche Refrains. ´No Bullets Fly´, ´Night Witches´ und ´Resist And Bite´ liegen in dieser Disziplin ganz vorne, stark sind auch ´Soldier Of 3 Armies´ mit seinem Priest-mäßigen Eröffnungsriff und ´Inmate 4859´, das von der Atmosphäre her ein bisschen an langsamere Hypocrisy-Sachen erinnert. „Heroes" ist nicht das beste SABATON-Album, aber ein wirklich gutes.(ROCK HARD 8 / 10)


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