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Sacred Steel - Reborn In Steel




Release Info: 1997 - Metal Blade - Full Length
Band Info: Deutschland - 1995 - Heavy Metal
Bewertung: 6


Songs:

1. Metal Reigns Supreme
2. Battle Angel
3. Trapped In Hell
4. True Force Of Iron Glory
5. Reborn In Steel
6. Purified By Pain
7. Sword Of The King
8. In The Mouth Of Madness
9. Kill The Deceiver
10. Sacred Steel

Eine der zwiespältigsten Scheiben des Monats kommt von SACRED STEEL, der definitiv "truesten" aller deutschen True Metal-Bands. Im Underground ist die aus Tragedy Divine hervorgegangene Truppe schon längst Kult - und das Debütalbum "Reborn In Steel" wird den guten Ruf der Jungs weiter ausbauen. Zehn völlig kompromißlose Achtziger-Metal-Hymnen der Sorte Helstar/Agent Steel, abgerundet mit den klischeehaftesten Texten, die ich seit langem gehört habe ("True force of iron/Glory of steel/Bonded by Metal/Metal is all that is real..."), lassen dem Hörer nur zwei Möglichkeiten: Entweder man liebt SACRED STEEL - oder man erträgt sie keine zehn Minuten. Da sich die Reaktionen bei uns ziemlich genau die Waage halten, verstehe ich eigentlich nicht so recht, warum niemand an dieser Stelle eine Minus-Kritik (die durchaus im Sinne der Band gewesen wäre) anbringen wollte. Tja, wahrscheinlich haben gewisse Spezialisten der "Richterskala" SACRED STEEL einfach nicht den (verkaufsfördernden) Ruf einer kontroversen Band gegönnt... Anyway, ich finde das Album stellenweise überragend ('Battle Angel', 'Sword Of The King', 'Metal Reigns Supreme', 'Sacred Steel', 'True Force Of Iron Glory', 'Reborn In Steel'), weil die Songs abwechslungsreich, eingängig, heavy, mitreißend und anspruchsvoll sind. Vor allem der geniale Gitarrensound (der an die frühen Trouble à la 'Bastards Will Pay' erinnert), die peitschenden Riffs, die allesamt von den Alben der legendären US-Speed-Metal-Größen stammen könnten, und die druckvolle, mit vielen starken Breaks veredelte Rhythmusarbeit sind absolut unwiderstehlich und technisch über jeden Zweifel erhaben. Die Vocals (bzw. die "Sirens of Metal") von Gerrit P. Mutz sind auf ihre Art allerdings genauso extrem und gewöhnungsbedürftig wie die von King Diamond. Sprich: Hier scheiden sich die Geister. Für meinen Geschmack macht Gerrit seine Sache zwar überzeugend, aber noch zu gekünstelt. Trotzdem: "Reborn In Steel" ist eines der Highlights des Monats und ein Pflichtkauf für True-Metaller. (ROCK HARD 8,5 / 10)






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