1. Black Trip
2. Celebration Of The Fourth
3. Son Of Earth
4. 'Till We Meet Again
5. Mask Of The Red Death
6. Baphomet's Throne
7. Flagellation
8. Crown
9. To Our Martyrs
10. Ceremony Of Opposites
SAMAEL-Fans können sich freuen, denn es ist soweit: Der neueste Longplayer der Schweizer Black Metal-Heroen kommt in die Läden, und man kann sagen, daß die drei Eidgenossen im Vergleich zu ihren zwei bisher veröffentlichten Werken noch einen draufsetzen konnten. Im Prinzip sind SAMAEL die alten geblieben. Pro Song gibt es wenige, hauptsächlich Slow-Motion-Riffs in bester Early-Frost-Manier, die gnadenlos alles plattwalzen. Dazu den kratzigen, bösen Gesang und eine geniale Produktion. Ein monumentales Keyboard-Soundgewand sorgt dafür, daß die eigenwillig-bedrückende Horror-Atmosphäre der Stücke erst richtig zur Entfaltung kommt. Was auf "Ceremony Of Opposites" musikalisch zelebriert wird, ist eine Weltuntergangsstimmung, die jeden Gedanken an einen positiven Ausgang des letzten Gefechts auf dem Schlachtfeld des Armageddon ad absurdum führt. Da hilft nur eins: bangend vor den Boxen auf die Knie fallen und sich der Musik ergeben, um später Abbitte zu tun - bei wem zuerst, ist egal. Vorsichtshalber sollten die Prioritäten bei der Nachbarschaft gesetzt werden, weil man dieses Album nur laut hören kann. Ein einziges Manko gibt es dennoch zu verzeichnen: die mit knapp 36 Minuten etwas zu kurze Spielzeit. Egal, SAMAEL verdienen 9 Punkte, allein schon deswegen, weil sie sich treu geblieben sind, ein geiles Scheibchen abgeliefert haben und zeigen, daß es echte Heaviness bei den Teufelsanbetern und allen anderen musikalischen Bösewichtern immer noch gibt. (ROCK HARD 9 / 10)


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