1. (Love Is) More Than A Feeling
2. River To Nowhere
3. Powerlights
4. You Don't Care
5. Fire
6. Heaven
7. Living In A Dream
8. Keeper Of Sadness
9. Together Forever
10. Dark Side
11. Turn Me Loose
"We're caught in the darkness/Caught in a dream/We're lonely spirits in the sky/Caught in the darkness/And we float away, float away/Float away from the light/ Yeah." (aus 'River To Nowhere'), "Girl, there's no doubt/If you can reach my hand/You will never die, never cry, yeah..." (aus 'Powerlights'). Dies sind nur zwei Textbeispiele, die belegen sollen, welch dünnes Brett fünf Schweizer unter dem Namen SATROX bohren. Sie wären ihnen ja noch zu verzeihen, diese peinlichen Fehltritte mit dämlichster Lyrik, stimmte wenigstens das musikalische Ambiente. Aber dem ist nicht so, im Gegenteil: Es paßt sich voll und ganz dem niedrigen Niveau der geschriebenen Worte an, die auf dem Innersleeve prangen. Unbedruckt, im weißen Zustand belassen, hätte es die gleiche Aussagekraft. Gerne wären SATROX die neueste Sensation im Melodic-Bereich, und am liebsten wären sie Bon Jovi, Europe und Dokken in einem. Aber sie erreichen nicht mal annähernd den Standard ihrer Landsmänner China zu Zeiten derer ersten, alles anderen als überzeugenden LP. Wie auch? SATROX besitzen weder Potential noch Talent, sie sind bestenfalls durchschnittliche Musiker und als Songwriter völlige Nieten. Die neun Stücke von "Heaven Sent" (dieser Titel ist ein Witz) sind ausnahmslos fürchterliche, uninspirierte Allerweltsrocker, die jeder schon mindestens tausendmal in anderer, besserer Form gehört hat. SATROX, habe ich mir sagen lassen, ist ein Phantasiename, der keine Bedeutung hat. Daß diese Band jemals Bedeutung erlangen wird, ist so unwahrscheinlich wie der erfolgreiche Abschluß einer Diät unseres Chefkloßes. (ROCK HARD 1 / 10)


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