1. The Bitch Is Back
2. Midnight Madness
3. Lead Us To War
4. Laid To The Rest
5. Gallowmere
6. Return To The Fourth World
7. Last Escape
8. Wake Up In Hell
9. Hanging On The Telephone
'Wake up everybody, cause the bitch is back!', schreit Kimberly Goss aus Leibeskräften, bevor der speedige Opener 'The Bitch Is Back' wie ein hochgetunter ICE aus den Boxen donnert. Zwar mag ich mir an dieser Stelle kein Urteil über die Bitching-Qualitäten von Fräulein Goss erlauben, aber als reinrassige Metal-Sängerin ist die kleine Lady ganz, ganz groß! Keine andere verkörpert heutzutage noch derart famos den Spirit der Metal-Queens der Achtziger. Egal ob Ballade ('Laid To Rest'), Uptempo-Geschoss ('Midnight Madness', 'Last Escape'), Heavy-Stampfer ('Lead Us To War', 'Gallowmere', 'Wake Up In Hell') oder das Zwischending 'Return To The Fourth World': Kimberly ist immer absolut over the top. Aber auch der Rest der Band ist vom Allerfeinsten. Nachdem vom Line-up des Debüts 'Beware The Heavens' außer Kimberly nur noch Children Of Bodom-Klampfer Alexi Laiho dabei ist, hat man sich mit Bassist Marco Hietala (Tarot), Drummer Tommi Lillman (To/Die/For) und vor allem Gitarrist Roope Latvala (Waltari), der zusammen mit Alexi einige erstklassige zweistimmige Soli aufs Band gezaubert hat, mehr als adäquat verstärkt. Dabei herausgekommen ist ein phantastisches Metal-Album, das nur deswegen keine neun Punkte einfahren kann, weil am Ende der Scheibe ein nicht sonderlich aufregend in Szene gesetztes Cover des Blondie-Hits 'Hanging On The Telephone' steht, das gesanglich viel zu nah am Original klebt. (ROCK HARD 8 / 10)


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