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Sinner - The End Of Sanctuary



Release Info: 2000 - Nuclear Blast - Full Length
Band Info: Deutschland - 1980 - Melodic Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Signed, Sealed & Delivered
2. Blood Relations
3. The End Of Sanctuary
4. Pain In Your Neck
5. Edge Of The Blade
6. The Prophecy
7. Destiny
8. Congress Of Deceit
9. Heavy Duty
10. Night Of The Wolf
11. Broken World
12. Hand Of The Saint

Wenn sich zwei Power-Junkies wie Mat Sinner und Henny Wolter (ehemaliger Edelstahlschmied aus dem Hause Thunderhead) zusammentun, dann muss aus diesem Joint Venture fast zwangsläufig ein zünftiges Metal-Brett entstehen. Dass es aber auf dem neuen SINNER-Album mitunter so heftig krachen würde wie beispielsweise bei 'Edge Of The Blade' oder 'Blood Relations', überrascht dann doch ein wenig. Mat Sinner und seine Kumpane geben auf "The End Of Sanctuary" Vollgas und servieren ihrer Gefolgschaft ein ganzes Bataillon an zündenden Energiebündeln, zelebrieren eine gute Stunde lang Teutonen-Metal der allerfeinsten Sorte. Trotz aller Power nehmen sich SINNER aber auch die Zeit, ein wenig über den Tellerrand hinauszublicken. Neben dem gewohnten Kraftfutter gibt's nämlich mit 'Destiny' eine erfreulich klischeefreie, bombastbeladene Halbballade, während das Titelstück von seiner Machart her ein wenig an Gary Moores 'Out In The Fields' erinnert. 'Congress Of Deceit' hingegen könnte noch aus dem alten Thunderhead-Fundus stammen, während sich SINNER bei 'Heavy Duty' und 'Night Of The World' von ihrer sanften, eingängigen und sehr melodiösen Seite zeigen. Mit 'Pain In Your Neck' wagt sich die Band auf Accept-Terrain vor, das abschließende 'Hand Of The Saint' steht dann wieder in der Tradition alter Mitsing-Klassiker wie 'Germany Rocks' und rundet ein gelungenes Album ab, das nur wenige Ausfälle zu verzeichnen hat und zudem sehr fett produziert wurde. Mehr davon! (ROCK HARD 8,5 / 10)






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