2. Used To The Truth
3. Troublemaker
4. White Lightning
5. Judgement Day
6. Jump The Gun
7. Streets Of Sin
8. Pray For Mercy
9. Blue Tattoo
10. Shool Of Hard Knocks
11. The Fugitive
Hut ab, der Mann hat Stehvermögen. Zwar ist Matt Sinner mit seiner gleichnamigen Combo der ganz große Wurf bisher verwehrt geblieben, aber seit Mitte der Achtziger legt der Junge unerschütterlich ein Album nach dem anderen vor. Für den Mix der aktuellen Veröffentlichung verpflichtete man mit Keith Olsen einen absoluten Profi, und die elf Songs der Scheibe danken es dem Maestro. Nicht, daß SINNER von ihrem bisherigen Rezept - eingängige Hardrock-Stampfer mit guten Refrains - auch nur einen Millimeter abgerückt sind, aber es drängt sich der Eindruck auf, daß Olsens Erfahrung der Band einen zusätzlichen Kick verpaßt hat. So groovig und zugleich melodiös hat die Band jedenfalls noch nie geklungen. Hätte man bei einigen Nummern weniger auffällig mit den Zitaten der eigenen Vorbilder (?) jongliert - 'Used To The Truth' erinnert an Priests 'Painkiller', und das Riff von 'Blue Tattoo' kennt man auch schon von der Ugly Kid Joe-Single 'Neighbour' -, hätte unterm Strich sogar eine höhere Bewertung herauskommen können. So jedoch bleibt "Judgement Day" ein gutes Rock-Album, bei dem der episch angelegte Song 'Streets Of Sin' aufgrund seiner Eigenständigkeit den Höhepunkt bildet. (ROCK HARD 7 / 10)

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