1. When A Heart Breaks
2. Good Times
3. Where Were You
4. Burning Heart
5. Boys In Trouble
6. Save Me
7. I'm Not Over You Yet
8. Thrill Of A Lifetime
9. So Excitable
10. Don't Wanna Lose You
11. Chasing My Dreams
2. Good Times
3. Where Were You
4. Burning Heart
5. Boys In Trouble
6. Save Me
7. I'm Not Over You Yet
8. Thrill Of A Lifetime
9. So Excitable
10. Don't Wanna Lose You
11. Chasing My Dreams
Für die Tatsache, daß SINNER Zenos pensionierte Megastimme Michael Flexig (steuerte mit Gamma Rays Ralf Scheepers Backing-Vocals bei) mal wieder in ein Studio locken konnten, verbuchen die Süddeutschen ihren ersten Sympathiepunkt, und einen zweiten gibt's gleich noch für die tadellose Performance einer kompetenten Band. Damit aber hat es sich leider auch schon wieder. Woran es bei "No More Alibis" hapert, sind gute Songs, die ob ihrer Klasse aufhorchen lassen, stattdessen notiert der geplagte Rezensent fast ausschließlich Nichtigkeiten, die nur deshalb aus dieser mauen Scheibe herausragen, weil sie sich schon nach dem ersten Durchlauf als peinlichste Momente zu erkennen geben. Zu nennen wären da in erster Linie die mißlungene Whitesnake-Adaption 'Burning Heart' und der kuschelrockige Schmalz von 'I'm Not Over You Yet', der fatal an fürchterlichen Schmus aus Frank Duvals Feder erinnert und mithin gerade mal für die wie üblich banale musikalische Untermalung einer schnöden "Tatort"-Folge geeignet scheint. Der Rest des Materials ist zwar bedeutend hörenswerter, bietet allerdings in den meisten Fällen auch nur die Sorte Kommerzrock, wie man sie von SINNER zur Genüge kennt und wie sie die Band vor allem auf ihrem '85er Werk "Touch Of Sin" schon um Klassen besser dargeboten hat. Mit dem überfälligen CD-Release dieses guten alten Scheibchens hätten sich Matthias Lasch und Mannen wahrscheinlich einen größeren Gefallen getan als mit dieser schwachen Neuveröffentlichung. (ROCK HARD4 / 10)


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