1. Feasting On The Blood Of The Insane
2. Bonesaw
3. Victim Of The Paranoid
4. Short Cut To Hell
5. No Warning Shot
6. War Machine
7. Mass Murder Rampage
8. Brainwashed
9. Torture Killer
10. This Graveyard Earth
11. Hacked To Pieces
Jaaaaaa! Das isses, das geilste Death Metal-Album seit "Warpath"! So und nicht anders muß Blei klingen: hart, roh, unbarmherzig, aus dem Bauch heraus, auf den Punkt gespielt und voll in die Fresse! Genau diese Attribute haben das Genre Anfang der 90er so erfolgreich gemacht, heutzutage vermißt man sie leider meistens. Im Lager um den besten Schreihals der Szene hat sich also nichts geändert, die Amis ziehen auch weiterhin konsequent ihr Ding durch und scheren sich überhaupt nicht um aktuelle Strömungen im Biz. Auch wenn der neue Flitzefinger Steve Swanson (ex-Massacre) auf der neuen Langrille nicht wie Allen West coole Frostie-Riffs herunterbrettert, sondern es lieber komplexer und vielschichtiger powern läßt, wirkte sich die durch den Personalwechsel bedingte stilistische Veränderung überhaupt nicht auf die Heaviness der Band aus. Alle Banger dürfen sich also auch weiterhin auf Nackenmuskelkater und Schweißausbrüche freuen, und Chris Barnes röhrt und kreischt besser denn je. Doch diese Scheibe ist nicht einfach nur pures Todesblei, das hin und wieder ein paar dezente Grindcore-Anklänge aufweist, sondern auch eine Hommage an den Metal der 70er und 80er. Für 'Feasting On The Blood Of The Insane' borgte man sich bei Black Sabbath das Grundriff des gleichnamigen Songs aus, und das Kiss-Cover 'Warmachine' ist genauso hammerhart wie das von Resurrection auf ihrem "Embalmed Existence"-Longplayer oder Entombeds 'God Of Thunder' von der "Out Of Hand"-EP. Als Bonustracks stehen auf der Digipack-Ausgabe sogar noch zwei tough umgesetzte Klassiker: 'Wrathchild' aus dem Hause Iron Maiden und 'Jailbreak' von Thin Lizzy. Ihr dürft mich alle für absolut bekloppt erklären, aber "Maximum Violence" ist mir wieder die volle Punktzahl wert, weil es für mich mit Ausnahme von Cannibal Corpse gegenwärtig keine Band gibt, die auch nur annähernd so süchtig machende extreme Musik auf die Reihe bekommt. Klar gibt es Kapellen, die böser, eingängiger oder technisch versierter sind, doch von ihnen schafft es keine, das Feeling und den Spirit des Death Metal so nachvollziehbar zu machen wie SIX FEET UNDER.(ROCK HARD 10 / 10)


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