Songs:
1. Monkey Business
2. Slave To The Grind
3. The Threat
4. Quicksand Jesus
5. Psycho Love
6. Get The Fuck Out
7. Livin' On A Chain Gang
8. Creepshow
9. In A Darkened Room
10. Riot Act
11. Mudkicker
12. Wasted Time
Ich sehe schon die Zornesröte in den Gesichtern der Rock Hard-Leserschaft. Ausgerechnet die verhaßten SKID ROW auf dem Platz an der Sonne!! Whimpt das Rock Hard jetzt auch noch aus? Wurden wir gar gekauft? Oder haben Kraftkugel Götz, Deathschädel Albrecht und the incredible Holg die Frau ihres Lebens gefunden, und die hört halt nur SKID ROW??? Rätsel über Rätsel, aber bevor ihr die Redaktion mit Haßtiraden bestürmt, lest erstmal zu Ende! Als ich vor zwei Jahren SKID ROWs Debüt zum ersten Mal hörte, war ich alles andere als begeistert. Für mich war das auch nur eine weitere Retorten-Truppe aus dem Amiland, so identitätslos wie ein Großteil der meisten Bands. Eine geschickte Promotion, gut eingefädelte Skandale und eine perfekt organisierte Hysterie ließen den Kometen schon bald aufsteigen. Die Teenies fielen reihenweise um, und die harte Fraktion hatte schon bald ihr absolutes Haßbild! Doch schon mit dem guten Video"Oh Say Can You Scream" (s. RH 51) kündigte sich an, daß doch mehr dahintersteckte als grundloser Hype. Jetzt, mit "Slave To The Grind", bekommt man die Bestätigung. SKID ROW sind beileibe nicht nur gutaussehende Jungs, sondern eine höllisch gute Band! Gleich der Opener "Monkey Business" ist ein brutaler (!), knallharter (!!) und ungeheuerlich rauher (!!!) Aufpeitscher, guteSoli, klasse Melodie und eine Aggressivität, die viele Thrash-Bands nicht mal mit einer 100.000 Watt-Anlage erreichen. Der nachfolgende Titelsong bestätigt dies überraschende Ergebnis, denn für "Slave To The Grind" packt man die Keule aus. Ein typisches Metallica-Riff, gepaart mit einem unwiderstehlichen Refrain, kennzeichnet den Song des Monats. Doch SKID ROW haben längst noch nicht ihr Pulver verschossen, denn auch "The Threat", "Psycho Love" oder "Creepshow" sind purer Metal, messerscharf und ultraheavy. "Quicksand Jesus" ist DIE Ballade des Albums, doch auch hier schaut man nicht auf eventuelle Chartnotierungen, sondern kombiniert geschickt ruhige mit rauhen Phasen. "Slave To The Grind" wird East West sicherlich einiges Kopfzerbrechen bereiten, denn Radiotauglich ist im herkömmlichen Sinn eigentlich keiner der Songs. Doch SKID ROW haben sich nichts vorschreiben lassen, sondern ein überraschend agressives, abwechslungsreiches und hartes Album produziert. Vor allem aber wirkt das Album ehrlich, und ehrlich sind auch wir. Wir stehen zu unserer Meinung, und jeder, der sich von seinen Vorurteilen lösen kann und sich ehrlich und intensiv mit "Slave To The Grind" befaßt, wird uns im Endeffekt rechtgeben! Eine ganz, ganz fette 9 für die Überraschung des Jahres! (ROCK HARD 9 / 10)
3. The Threat
4. Quicksand Jesus
5. Psycho Love
6. Get The Fuck Out
7. Livin' On A Chain Gang
8. Creepshow
9. In A Darkened Room
10. Riot Act
11. Mudkicker
12. Wasted Time
Ich sehe schon die Zornesröte in den Gesichtern der Rock Hard-Leserschaft. Ausgerechnet die verhaßten SKID ROW auf dem Platz an der Sonne!! Whimpt das Rock Hard jetzt auch noch aus? Wurden wir gar gekauft? Oder haben Kraftkugel Götz, Deathschädel Albrecht und the incredible Holg die Frau ihres Lebens gefunden, und die hört halt nur SKID ROW??? Rätsel über Rätsel, aber bevor ihr die Redaktion mit Haßtiraden bestürmt, lest erstmal zu Ende! Als ich vor zwei Jahren SKID ROWs Debüt zum ersten Mal hörte, war ich alles andere als begeistert. Für mich war das auch nur eine weitere Retorten-Truppe aus dem Amiland, so identitätslos wie ein Großteil der meisten Bands. Eine geschickte Promotion, gut eingefädelte Skandale und eine perfekt organisierte Hysterie ließen den Kometen schon bald aufsteigen. Die Teenies fielen reihenweise um, und die harte Fraktion hatte schon bald ihr absolutes Haßbild! Doch schon mit dem guten Video"Oh Say Can You Scream" (s. RH 51) kündigte sich an, daß doch mehr dahintersteckte als grundloser Hype. Jetzt, mit "Slave To The Grind", bekommt man die Bestätigung. SKID ROW sind beileibe nicht nur gutaussehende Jungs, sondern eine höllisch gute Band! Gleich der Opener "Monkey Business" ist ein brutaler (!), knallharter (!!) und ungeheuerlich rauher (!!!) Aufpeitscher, guteSoli, klasse Melodie und eine Aggressivität, die viele Thrash-Bands nicht mal mit einer 100.000 Watt-Anlage erreichen. Der nachfolgende Titelsong bestätigt dies überraschende Ergebnis, denn für "Slave To The Grind" packt man die Keule aus. Ein typisches Metallica-Riff, gepaart mit einem unwiderstehlichen Refrain, kennzeichnet den Song des Monats. Doch SKID ROW haben längst noch nicht ihr Pulver verschossen, denn auch "The Threat", "Psycho Love" oder "Creepshow" sind purer Metal, messerscharf und ultraheavy. "Quicksand Jesus" ist DIE Ballade des Albums, doch auch hier schaut man nicht auf eventuelle Chartnotierungen, sondern kombiniert geschickt ruhige mit rauhen Phasen. "Slave To The Grind" wird East West sicherlich einiges Kopfzerbrechen bereiten, denn Radiotauglich ist im herkömmlichen Sinn eigentlich keiner der Songs. Doch SKID ROW haben sich nichts vorschreiben lassen, sondern ein überraschend agressives, abwechslungsreiches und hartes Album produziert. Vor allem aber wirkt das Album ehrlich, und ehrlich sind auch wir. Wir stehen zu unserer Meinung, und jeder, der sich von seinen Vorurteilen lösen kann und sich ehrlich und intensiv mit "Slave To The Grind" befaßt, wird uns im Endeffekt rechtgeben! Eine ganz, ganz fette 9 für die Überraschung des Jahres! (ROCK HARD 9 / 10)


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