1. Killing Fields
2. Sex, Murder, Art
3. Fictional Reality
4. Dittohead
5. Divine Intervention
6. Circle Of Beliefs
7. SS-3
8. Serenity In Murder
9. 213
10. Mind Contro
2. Sex, Murder, Art
3. Fictional Reality
4. Dittohead
5. Divine Intervention
6. Circle Of Beliefs
7. SS-3
8. Serenity In Murder
9. 213
10. Mind Contro
Wer das SLAYER-Interview in der letzten Ausgabe gelesen hat, wird verstehen, daß es nicht ganz einfach ist, objektiv an dieses Album heranzugehen - zumal "Divine Intervention" mit 'SS III' einen Song enthält, den die Band bisher weder kommentiert noch erklärt hat. Warum die Scheibe dann trotzdem unter "10 x Dynamit" auftaucht, fragt ihr euch? Weil es das Album rein musikalisch verdient hat und wir zumindest klarstellen wollen, daß wir keine Band verreißen, nur weil sie sich mit uns 'angelegt' hat. Beschränken wir uns hier also auf die musikalischen Fakten: Wie ihr inzwischen überall gelesen haben dürftet, ist "Divine Intervention" so etwas wie der überfällige Nachschlag zu "Reign In Blood", der (trotz allem) besten Thrash-Scheibe aller Zeiten. Natürlich kann man solch einen Klassiker nicht toppen und auch nicht ohne Qualitätsverlust wiederholen - aber "Divine Intervention" ist eine verdammt gute Fortsetzung des Originals geworden. Schon der Opener 'Killing Fields' enthält alles, was SLAYER seit jeher ausgezeichnet hat: sägende, unverwechselbare Riffs, explosive Breaks, die Band-typischen Harmonien, einen spannungsgeladenen Songaufbau - und erstklassige Drums, die Dave Lombardo kaum besser hätte spielen können. Dieses Konzept zieht sich durch das gesamte (mit einer Spielzeit von rund 36 Minuten recht kurze) Album, und unterm Strich kommt dabei sowas wie 'The best of SLAYER' heraus. Allerdings - und damit wären wir beim Manko der Scheibe - ohne Überraschungen oder Experimente. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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