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Slayer - World Painted Blood




Release Info: 2009 - American - Full Length
Band Info: USA - 1981 - Thrash Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. World Painted Blood
2. Unit 731
3. Snuff
4. Beauty Through Order
5. Hate Worldwide
6. Public Display Of Dismemberment
7. Human Strain
8. Americon
9. Psychopathy Red
10. Playing With Dolls
11. Not Of This God

Da ist sie also, die neue SLAYER. Und sie klingt wie... na ja, wie SLAYER halt. Und das ist gut so. Etwaige Anbiederungen an aktuelle Trends sind längst passé. SLAYER wissen wieder, dass sie so was wirklich nicht nötig haben. Aber der Reihe nach: Der Opener und Titeltrack ist gleich mal was zum Niederknien und dürfte fortan in keiner SLAYER-Live-Setlist mehr fehlen. Weiter geht´s mit ´Unit 731´, einer kompromisslosen Knüppel-Orgie. Alter, was zieht denn der Lombardo hier ab? Da klappt die Kinnlade nach unten! Auch beim folgenden ´Snuff´ kann die lebende Schlagzeug-Legende demonstrieren, woher ihr exzellenter Ruf rührt. Ein guter Mix aus Midtempo und Vollgas. ´Beauty Through Order´ kommt hingegen sehr düster und schleppend daher, geht aber nach zwei Minuten zur totalen Raserei über, bevor das Tempo wieder gedrosselt wird, man zu Stakkato-Riffs wechselt und die prägnanten SLAYER-Harmonien einsetzen. Es folgt mit ´Hate Worldwide´ und ´Public Display Of Dismemberment´ zweimal Gebolze der gutklassigen, aber nicht herausragenden Art, bevor mit dem sperrigen ´Human Strain´ der erste und einzige Tiefpunkt des Albums kommt. Von nun an nimmt die Scheibe aber wieder mächtig Fahrt auf, beginnend mit dem rifflastigen Midtempo-Ohrwurm ´Americon´, bei dem ich irgendwie an Pro-Pain denken muss. Ein dezenter Hardcore-Anstrich ist nicht zu verleugnen! ´Psychopathy Red´ kennen viele Fans sicher schon aus dem Internet. SLAYER durch und durch, typischer geht´s nicht. Das nächste Highlight heißt ´Playing With Dolls´ und ist eine völlig kranke Nummer mit reichlich Headbanger-kompatiblem Midtempo und wahnsinnigen Araya-Vocals. Und als krönender Abschluss folgt mit ´Not Of This God´ nochmals eine Highspeed-Walze. Daraus resultiert ein sehr starkes SLAYER-Album mit wenigen Schönheitsfehlern, das von der Atmosphäre her irgendwie an „South Of Heaven" erinnert und ganz sicher auf viel Gegenliebe bei den Legionen von SLAYER-Fans stoßen wird. (ROCK HARD 8 / 10)







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