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Sorcerer - The Crowning Of The Fire King




Release Info: 2017 - Metal Blade - Full Length
Band Info: Schweden - 1984 - Doom Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Treasure Chest Party Quest
2. Fannybaws
3. Chomp Chomp
4. Tortuga
5. Zombies Ate My Pirate Ship
6. Call Of The Waves
7. Pirate's Scorn
8. Shit Boat (No Fans)
9. Pirate Metal Drinking Crew
10. Wooden Leg Part 2 (The Woodening)
11. Henry Martin

Wenn der komische Albumtitel, der eher an Rhapsody oder irgendeinen dieser anderen Peters-Faves, bei deren Hören er sich wie ´ne Elfe verkleidet und übers Feld hopst (oder was die jungen Leute bei diesen Rollenspielen so machen), der einzige Kritikpunkt an der neuen SORCERER ist, müssen die Schweden, nun, irgendwas richtig gemacht haben.  
Ernsthaft: In der Neun-Punkte-Rezension zum 2015er Vorgänger habe ich geschrieben, dass nur die etwas unscheinbareren Tracks ´Exorcise The Demon´ und ´In The Shadow Of The Inverted Cross´ die Höchstnote verhindern. Ergo: SORCERER, diese legendären Doom-Metaller um den späteren Tiamat-Basser Johnny Hagel, deren 1989er und 1992er Demotapes zum frühen Genre-Kanon gehören, haben diesmal - inklusive des kurzen Intrumentals ´Nattvaka´ - ACHT Granaten wunderbar organisch UND druckvoll auf die Festplatte gezimmert, lassen also gar keine Luft mehr zum Verschnaufen und offerieren mit The Crowning Of The Fire King in der Folge das beste echte Heavy-Metal-Album seit dem (allerdings im Grunde unmessbaren) Atlantean-Kodex-Meilenstein The White Goddess von 2013. Wobei ´Sirens´ (bereits als Vorab-7 ausgekoppelt), ´Ship Of Doom´, ´Abandoned By The Gods´, ´The Devils Incubus´, ´Crimson Cross´ sowie die beiden am Ende platzierten, wunderbar ausladenden Jetzt-zerreißen-wir-die-Herzen-komplett-Wunderwerke ´The Crowning Of The Fire King´ und vor allem ´Unbearable Sorrow´ nicht nur auf dem Niveau des Besten von Doom-Meilensteinen wie Candlemass´ Nightfall, Solitude Aeturnus´ Through The Darkest Hour (noch mal: ihre stärkste Platte!), Warnings Watching From A Distance oder While Heaven Wepts Vast Oceans Lachrymose reüssieren, sondern auch immer ganz klassischen Hardrock und Heavy Metal atmen, Rainbows Rising, Dios Holy Diver, Black Sabbaths Headless Cross, aber auch Warlords Deliver Us, Fates Warnings Awaken The Guardian oder Manowars Into Glory Ride. Was SORCERER in erster Linie von ihrer ja wahrlich nicht schlechten Konkurrenz wie Memory Garden, Below oder Veni Domine abhebt, ist neben einer trotz aller Ernsthaftigkeit in allen Punkten fühlbaren Lässigkeit, besser: Selbstverständlichkeit, ein einzigartiges Gespür für riesengroße Melodien nicht nur, aber in erster Linie in den stets ihren Namen auch verdienenden Refrains, die manchmal an der Grenze zum Kitsch manövrieren mögen, diese aber, und DAS ist die allergrößte Kunst, niemals überschreiten - episch eben und dabei kein bisschen klebrig.  
Was soll an The Crowning Of The Fire King, bitte schön, dieses Jahr noch heranreichen? (ROCK HARD 10 / 10)
Sorcerer - Photo



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