1. Subculture
2. Won't Back Down
3. What's Your Damage
4. All my Girlfriends Have Boyfriends
5. Social Zero
6. If It Ain't Broke, Break It!
7. Backslash
8. You're So Real
9. Bad Medicine
Bei STARWOOD-Sänger Lizzy handelt es sich um niemand Geringeren als Lizzy Borden. Augenzeugen zufolge hat er für den Versuch, unter seinem alten Bandnamen Ausflüge ins Glamrock- und Industrial-Lager zu unternehmen, von den Fans auf dem letztjährigen Metal-Blade-Jubiläumsfestival nicht gerade euphorische Reaktionen geerntet. Was also tun? Erst mal ein neuer Bandname, dann noch die Industrial-Experimente außen vor lassen und hoffen, dass ein möglichst großes Stück vom Kuchen des gerade abfahrenden Sleaze- und Glamrock-Comebackzugs (The Darkness, Brides Of Destruction, Velvet Revolver) abgesahnt wird. Ein Mann mit der langjährigen Erfahrung eines Lizzy Borden sollte aber eigentlich wissen, dass solche Aktionen bisher in den seltensten Fällen funktioniert haben. Auf der anderen Seite könnte von Vorteil sein, dass zum einen neben den reaktivierten 80er-Jahre-Helden bisher kaum neue, junge Bands dieser Stilrichtung großartig von sich reden machen konnten, und zum anderen Lizzy ein unbestreitbares Gespür für eingängige Melodien hat. Auch wenn er dies bisher musikalisch gänzlich anders ausdrückte. Ob dies letztendlich zum großen Wurf langt, darf dennoch bezweifelt werden, denn der jeglichen Druck und Rotz vermissende und total billig klingende Sound von "If It Ain´t Broke..." dürfte gerade mal noch leicht nostalgisch verblendeten L.A.-Poserrock-Fans und öffentlich bekennenden Poison-Anhängern ein ganz, ganz knappes Gut entlocken... (ROCK HARD 7 / 10)


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