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Status Quo - Thirsty Work




Release Info: 1994 - Polydor - Full Length
Band Info: England - 1967 - Rock
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Goin' Nowhere
2. I Didn't Mean It
3. Confidence
4. Point Of No Return
5. Sail Away
6. Like It Or Not
7. Soft In The Head
8. Queenie
9. Lover Of The Human Race
10. Sherris Don't Fail Me Now
11. Rude Awakening Time
12. Back On My Feet
13. Restless
14. Ciao Ciao
15. Tango
16. Sorry

Ich sehe jetzt schon das Gros von euch die Nase rümpfen: 'Quo? Das sind doch die mit den drei Akkorden, die seit 30 Jahren immer wieder die gleiche Platte machen...' Ignoranten!!! Es ist sicherlich richtig, daß die uns wohlbekannten Boogie-Rocker nicht eben musikalische Großtaten vollbringen und sich unbeugsam stilistischen Neuerungen entgegenstemmen - es ist aber auch ebenso unzweifelhaft, daß gerade die Tatsache, daß sie einen bestimmten Sound geprägt haben, aus manch handwerklich eher durchschnittlichen Acts große Bands machte. Die Stones seien hier genannt, aber auch AC/DC und Metallica - und natürlich STATUS QUO, deren Rang im Musikbusiness selbst die größten Nörgler nicht wegdiskutieren können. Sicherlich haben auch Rossi, Parfitt & Co. manch schwaches Album in ihrer gut 30jährigen Karriere veröffentlicht, ihren Zauber aber haben sie - vor allem live, wo aus jedem Konzert ei'ne berauschende Party wird - nie verloren. Wo Quo-Mucke tönt, herrscht gute Laune. Aus der könnte jetzt Euphorie werden, denn mit 'Thirsty Work' haben die Jungs - trotz der geilen Siebziger - eine Scheibe abgeliefert, die definitiv zu ihren fünf besten zu zählen ist. Mit inzwischen verloren geglaubter Härte brettern die älteren Herrschaften in Nummern wie etwa 'I Didn't Mean It' oder 'Ciao-Ciao' los, daß es alten Fans wie mir die 'feuchte Freude in die Hose treibt' (copyright: Götz). Was dieses Album aber so fantastisch macht, ist das - trotz aller Dynamik - sensible Songwriting, das mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit einen Ohrwurm nach dem anderen hervorbringt: Sei es das nachdenkliche 'Lover Of The Human Race', das locker-luftige 'Tango', das ein wenig verträumte, aber dennoch kräftige 'Point Of No Return' oder die munteren Kracher 'Sail Away' und 'Back On My Feet Again'. Der Überhammer aber ist das unwiderstehlich groovende 'Like It Or Not' - ich tu's!  (ROCK HARD 9,5 / 10)





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