1. Love You 'til It Hurts
2. Armed And Dangerous
3. Move Over
4. Love Don't Forever
5. Try Me
6. Two Bodies
7. Murder In The First Degree
8. King Of Hearts
9. Magnet To Steele
10. Two Lips (Don't Make A Kiss)
11. Cry Myself To Sleep
Das kanadische Klima muß irgendeine seltsame Auswirkung auf den fraulichen Organismus haben und Romeo's Daughter waren beileibe nicht so schlecht, wie sich ihr Debut-Album verkaufte. Warum? Zu Punkt 1: Weil CHRISSY STEELE neben Alannah Myles und Lee Aaron eine weitere aus Kanada stammende Rocksängerin ist. Zu Punkt 2: Weil sie auf "Magnet To Steele" mit "Cry Myself To Sleep" einen von Star-Producer Mut Lange für Romeo's Daughter geschriebenen Song gecovert hat. That's all? Mitnichten, denn würde man die Albumkritik lediglich an diesen beiden Besonderheiten aufhängen, täte man CHRISSY STEELE zweifellos Unrecht, denn zu professionell - aber trotzdem unbekümmert - kommen Tracks wie "Armed And Dangerous", "Murder" oder "Love Don't Last" (bei dem Labelmate Mark Slaughter für die Backings verantwortlich zeichnet) daher. CHRISSY STEELE vereint die Vorzüge eingangs erwähnter Sängerin in sich, hat sowohl Blues in der Stimme, als auch das Gespür für gute kommerzielle Kompositionen und erinnert mich ein ums andere Mal an Lee Aarons bestes Album "Call Of The Wild", das veröffentlicht wurde, bevor sie mit 08/15-Scheiben wie dem aktuellen Release "Some Girls Do" ihren endgültigen Abstieg in die Bedeutungslosigkeit vollzog. Wer also auf Melodic-Rock-Songs mit gelegentlichen Blues-Einflüssen steht und nicht den chauvinistischen Standpunkt vertritt, daß Frauen im Hard Rock eh nichts zu suchen haben, der ist mit "Magnet To Steele" gut bedient. (ROCK HARD 7,5 / 10)


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