1. Seven Gates
2. Prisoner
3. High On Devotion
4. Guardians
5. Destiny
6. Holy War
7. Possibilities
8. Sacred Heart
9. Forever
10. Fire Ball
11. Shadow Dancer
Schon wieder eine Band, die vom aktuellen Power Metal-Trend profitieren will und ein identitätsloses Produkt auf den Markt wirft? Nein, liebe Freunde, so sieht's hier ganz und gar nicht aus. Zum einen machen die Jungs nicht erst seit gestern zusammen Musik, sondern der Bandstamm besteht seit 1993. Zum anderen klingen sie weder wie eine typisch teutonische Metal-Band im Geiste von Helloween, Gamma Ray und Co., noch orientieren sie sich zu stark an US-amerikanischen Vorbildern wie etwa Iced Earth oder Savatage - und doch haben sie von allen genannten Acts eine kleine Prise in ihren Sound einfließen lassen, dem Ganzen noch etwas britische HM-Schule der Marke Priest hinzugefügt und das dann mit den eigenen Vorstellungen verbunden. Sicher, STORMHAMMER haben noch nicht die Klasse der genannten Truppen, überzeugen aber durch Spielwitz und eine sehr beachtliche instrumentale Vorstellung. Die Mucke der Jungs macht schlichtweg Spaß! An einem Punkt werden sich jedoch die Geister scheiden, und das sind die leicht quäkenden Vocals von Shouter Michael Schinkel, der mich ein bisschen an Walter Wicha von Railway erinnert, der seinerzeit auch nicht jedermanns Geschmack traf. Mich persönlich stört dieser etwas eigenwillige Gesang jedoch herzlich wenig - dann schon eher die schwachen Backing-Vocals. An denen arbeitet ihr bitte beim nächsten Mal noch ein bisschen mehr, ja? (ROCK HARD 8 / 10)


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