1. Rising Symphony
2. Touch The Flames
3. Eyes Of Change
4. Strangers From The Sea
5. River Of Love
6. White Man
7. Flyer
8. Streets Of Prishtine
9. Excalibur
10. Venezia
Trotz vier guter Metal/Hardrock-Scheiben und einiger fast schon überschwänglicher Benotungen in diesem Blatt konnten die Schweden um Mastermind Thomas Wolf, der witzigerweise früher mal schwedischer Karate-Meister und Sparringspartner von Dolph Lundgren war, bislang nicht den großen Durchbruch schaffen. Mit "Rising Symphony" wurde jetzt erneut ein prima Metal-Scheibchen eingetütet, das hauptsächlich den Geist der Pretty Maids oder von Riot atmet. Mit der Doublebass-Granate ´Touch The Flames´ hat man den idealen Einstieg gewählt. Der Sound ist schön transparent, und Ex-Candlemass-Sänger Thomas Vikström macht nicht nur hier eine ausgezeichnete Figur. Ein echter Metal-Barde der alten Schule. Das hart groovende ´Excalibur´ bringt ein paar Savatage-Elemente ins Spiel, und bei ´Streets Of Prishtine´ beruft man sich auf die AOR-Wurzeln der Band. (Man höre das 1996 nur in Japan erschienene Debüt "Straigth From Your Heart".) Die Ballade ´River Of Love´ rundet das musikalische Spektrum von "Rising Symphony" mit starken Chören ab. Als Schmankerl hat man sich übrigens an ´White Man´ von Queen versucht. Ebenfalls gut gelungen. Eines sollte zum Abschluss allerdings nicht unerwähnt bleiben: Nach Abzug der Coverversion, eines Intros und des Barock-Bonustracks ´Venezia´ kommt man gerade mal auf sieben Eigenkompositionen. Das könnte in der heutigen Zeit fast schon zu wenig sein. Insgesamt aber wieder `ne solide Geschichte. (ROCK HARD 7,5 / 10)


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