2. Passion
3. Deceiver
4. I'll Keep On Dreaming
5. Haunted
6. Wherever You Are
7. Open Your Eyes
8. Embrace The Storm
9. Breathing Away
10. Out In The Real World
11. Nostalgia
12. Calliopeia
Hmmm, das ist also das neue Projekt von Arjen Anthony Lucassen. Auf der ganzen Welt hat der niederländische Rock-Oper-Gott nach Musikern für STREAM OF PASSION gesucht, fündig wurde er u.a. in Mexiko, wo Sängerin Marcela Bovio und Pianist Alejandro Millán herstammen. Die Gitarristin Lori Linstruth ist halbe Schwedin, halbe Amerikanerin, der Rest der Band stammt aus den Niederlanden. Der Meister selbst zeichnet neben der Produktion für die Rhythmusklampfen verantwortlich, und das Songwriting lief übers Internet. Schon hier ist klar: Mehr Projektcharakter geht eigentlich gar nicht, und - mit Verlaub - das hört man. Natürlich sind die Songs, die irgendwo zwischen Progrock, sanft-düsterem Pop und The Gathering zu „Mandylion"-Zeiten schweben, handwerklich völlig in Ordnung. Nur Stimmung will nicht so recht aufkommen, was umso fataler ist, da hier nur sehr wenig wirklich rockt. Durch zahlreiche Klangspielereien - wie die häufig eingesetzten, extrem nervigen Drumloops und die eigentlich recht netten Pianopassagen - fallen die Arrangements meist äußerst langatmig aus. Spannungsbögen bauen sich in den relativ kurzen, konstruiert wirkenden Songs unendlich langsam auf, werden zigmal ausgebremst, bevor sie sich schließlich oft eher wenig befriedigend auflösen. Höhepunkte gibt es trotzdem - wie den leicht folkigen Titelsong, das düstere ´Wherever You Are´ und das verhältnismäßig straighte ´Out In The Real World´. Dennoch kann „Embrace The Storm" kaum zu den Highlights der glanzvollen Discografie Arjen Anthony Lucassens gezählt werden. (ROCK HARD 7 / 10)


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